Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Zwischen Bällchenbad und Sprachförderung – Watermann-Krass besucht Kita Stoppelhoppser

Familie und Jugend

Lennart Elias, Annette Watermann-Krass, Annegret Siemann, Dieter Lohmann, Melanie Barfues

Während die Kinder fröhlich im Bällchenbad spielten, begrüßte Kita-Leiter Dieter Lohmann die Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass in der Kita Stoppelhoppser in Sendenhorst. Die Abgeordnete traf sich zum Austausch über die aktuelle Situation in der Kita nach der Revision des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) mit Lohmann, seiner Stellvertreterin Annegret Siemann und Melanie Barfues, Vertreterin des Trägervereins. Den Besuch nutze Waterman-Krass auch, um sich über die baulichen Veränderungen in der Kita in den letzten Jahren zu informieren.

„Nachdem wir vor kurzem die Revision des KiBiz beschlossen haben, möchte ich mich gern vor Ort informieren, wie die geplanten Veränderungen gesehen werden. Als Politikerin ist das Feedback der Expertinnen und Experten in den Einrichtungen besonders wichtig, um zu prüfen, ob man auf dem richtigen Weg ist“, stellte Watermann-Krass zum Einstieg in das Gespräch fest. Dieter Lohmann machte deutlich, dass Erzieherinnen und Erzieher die Neuerungen teils mit gemischten Gefühlen sehen: „Es gibt vieles, was wir begrüßen. Zum Beispiel die Verfügungspauschale für Personalkosten und die Verbesserungen für die Personalplanung. Auch die Abschaffung der Delfin-4-Sprachtests ist eine richtige Entscheidung, aber die Umstellung der Finanzierung auf eine alltagsintegrierte Sprachförderung stellt uns auch vor neue Herausforderungen. Sprachförderung im Alltag wird von Erzieherinnen und Erziehern schon immer geleistet, aber nun kommen weitere Anforderungen hinzu während die Mittel zukünftig anders verteilt werden und damit für einige Einrichtungen wegfallen.“ Watermann-Krass stimmte zu, dass es eine gewisse Zeit brauchen werde, bis sich die Umstellung in den Einrichtungen eingespielt hat. Sie wies auch darauf hin, dass für die Fortbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Landeszuschüsse zu den Kosten bereitgestellt werden.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs ging es auch um verschiedene Systeme zur Dokumentation von Bildungsfortschritten und um die Zusammenarbeit der Kitas in Sendenhorst. Diese laufe sehr gut, berichtete Lohmann.
Annette Watermann-Krass bedankte sich zum Abschluss des Gesprächs für die Möglichkeit, Einblicke in die Praxis vor Ort zu erhalten: „Wir sehen, dass wir mit den Reformen auf dem richtigen Weg sind. Trotzdem müssen wir langfristig eine nachhaltige Lösung für die Finanzierung der Kinderbetreuung in NRW finden. Die ersten Jahre im Leben eines Kindes sind die wichtigsten. Hier müssen wir also besonders gut sein, um allen Kindern gute Startchancen zu ermöglichen.“

 
 

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