Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Watermann-Krass zu Besuch beim Demenz-Servicezentrum Münsterland

Wahlkreis

Annette Wernke, Annette Watermann-Krass, Martin Kamps

„Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel in den vergangenen zehn Jahren an Service für Demenzerkrankte und ihre Angehörigen im Kreis Warendorf entstanden ist. Ich bin froh, dass unsere Region hier bereits so gut unterwegs ist.“ Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass (SPD) zog eine positive Bilanz nach ihrem Besuch im Demenz-Servicezentrum Münsterland. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Zentrums in diesem Herbst hatte sich die Politikerin mit Martin Kamps, Vorstandsmitglied der Alzheimergesellschaft im Kreis Warendorf - und Annette Wernke, Leiterin des Demenzservicezentrums zum Informationsgespräch getroffen.

Das Demenz-Servicezentrum Münsterland entwickelt unter anderem wohnortnahe Informations-, Beratungs- und Schulungsangebote und fördert die Netzwerkarbeit zwischen Krankenhäusern, Ärztinnen und Ärzten und weiteren Institutionen, die mit Demenzerkrankten arbeiten. Außerdem betreibt es Öffentlichkeitsarbeit, um über Demenz aufzuklären und die Krankheit zu enttabuisieren.

„Mittlerweile gibt es Informationsangebote in jeder Kommune im Kreis Warendorf“, berichtete Martin Kamps, „und es wurde ein praktischer Wegweiser entwickelt, der die Anlaufstellen in jedem Ort benennt.“ Annette Wernke ergänzte, dass auch angebotene Schulungen für unterschiedliche Zielgruppen von Verkäuferinnen bis zu medizinischem Personal eine große Wirkung hätten: „Außerdem haben wir beispielsweise einen Demenzworkshop in Kooperation mit der Kreispolizei entwickelt, um auch hier für das Thema zu sensibilisieren.“

Annette Watermann-Krass zeigte sich von der Bandbreite des Angebots und dem hohen Grad der Vernetzung und Zusammenarbeit im Kreis Warendorf beeindruckt: „Es ist wichtig, dass wir in unserer alternden Gesellschaft offen über Demenz sprechen“, so die Abgeordnete, „zukünftig wird uns dieses Thema immer mehr beschäftigen und wir müssen uns auch im Alltag darauf einstellen.“ Dies bestätigten Kamps und Wernke. So gebe es mittlerweile rund 329.000 Demenzerkrankte allein in NRW, deutschlandweit seien es 1,4 Millionen Menschen. „Die Politik muss das Thema einfach immer mitdenken und sollte auch darauf hinwirken, dass sich auch die gesellschaftliche Wahrnehmung ändert“, forderte Wernke. Watermann-Krass sagte zu, sich nicht nur selbst weiterhin um mehr Normalität im Umgang mit Demenz zu bemühen, sondern diesen Wunsch auch in die verschiedenen politische Gremien zu tragen.

Mehr Informationen zum Demenz-Servicezentrum Münsterland gibt es im Internet unter: www.demenz-service-muensterland.de/

 
 

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