Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Watermann-Krass zu Besuch bei der Lebenshilfe

Wahlkreis

Annette Watermann-Krass, Jochen Mahne, Egbert Bellscheidt, Klaus Dederichs, Reiner Buckebrede

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Lebenshilfe des Kreises Warendorf nutzte die SPD-Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass die Gelegenheit, sich mit Vertretern der Lebenshilfe über deren Arbeit auszutauschen und sich Anregungen für eine bessere Unterstützung seitens der Politik zu holen. Der Vorsitzende der Lebenshilfe, Klaus Dederichs, seine Vorstandskollegen Reiner Buckebrede und Egbert Bellscheidt sowie Jochen Mahne, leitender Angestellter der Lebenshilfe, begrüßten die Abgeordnete im Gemeinschaftsraum eines integrativen Wohnhauses in Warendorf.

„Neben zahlreichen baulichen Barrieren sind es vor allem die Einstellung der Menschen ohne Behinderung, welche die Inklusion einschränken“, erklärte Jochen Mahne zu Beginn des Austauschs über die größten Herausforderungen der Inklusion. Wichtig sei es, dass Kinder früh mit Menschen mit Behinderung in Kontakt kämen, damit das Thema als normaler Bestandteil des Alltags wahrgenommen werden könne.

Annette Watermann-Krass machte deutlich, dass es einen hohen Bedarf an flexiblen Lösungen gebe, um die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen weiter zu verbessern. Die hohe Sozialkompetenz vieler Menschen mit Behinderung müsse anerkannt, genutzt und eingebunden werden. Trotzdem bedürfe es, da waren sich alle Beteiligten einig, weiterhin spezieller Einrichtungen wie Förderschulen oder Werkstätten. Allerdings sollten diese auf Dauer nicht mehr der Regelfall sein.

Beim Thema Wohnen wurde deutlich, dass es bereits einen Paradigmenwechsel gegeben hat. So werden heute wesentlich mehr ambulante Wohnmodelle für Menschen mit Behinderung gefördert als stationäre Wohnheime. Diese Entwicklung wird von der Lebenshilfe durchaus begrüßt, Jochen Mahne wies aber darauf hin, dass der Kostenträger von ambulanten Wohnformen eventuelle Risiken klar abdecken und eine ausreichende Betreuung sicherstellen müsse. „Es geht am Ende nicht um ambulant oder stationär sondern insgesamt darum, gute Wohn- und Betreuungskonzepte zu entwickeln“, so Mahne. Die Lebenshilfe hat zum Beispiel mit dem integrativen Wohnhaus in Warendorf sozialen Wohnungsbau für sieben Menschen mit Behinderung und drei Parteien ohne Behinderung geschaffen. Annette Watermann-Krass zeigte sich beeindruckt von diesem Ansatz: „Es ist toll, dass die Lebenshilfe hier direkt Geld in die Hand genommen hat, um diese Wohnungen zu bauen“, sprach die Abgeordnete zum Ende des Besuchs ein großes Lob aus. Die Lebenshilfe wünsche sich, dass Menschen mit Behinderung in einem guten Setting eigenständig wohnen könnten, erklärte Jochen Mahne. Dem konnte sich auch Annette Watermann-Krass anschließen und betonte: „Wenn wir über Inklusion reden, müssen wir auch das Wort ‚Selbstbestimmung‘ groß schreiben.“

 
 

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