Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Watermann-Krass wirbt für Kiebitz-Schutz

Umwelt

Mit Beginn des Frühlings ist der Kiebitz wieder da. Der Frühlingsbote ist allerdings stark in seinem Bestand gefährdet. "Mit einem Anteil von neun Prozent der Kiebitz-Population in Nordrhein-Westfalen kommt dem Kreis Warendorf eine besondere Verantwortung für den Schutz dieser immer seltener werdenden Bodenbrüterart zu", erklärt die Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass (SPD). Der Brutbestand der Kiebitze im Kreis Warendorf hat sich seit 2003 um fast 70 Prozent verringert. Bis 2030 könnte der Vogel hier aussterben. Durch einfache Maßnahmen kann aber gegen diese Entwicklung gearbeitet werden.

Kiebitze brüten mittlerweile zu 80 Prozent auf Ackerflächen. Watermann-Krass ruft dazu auf, Schutzmaßnahmen zu ergreifen wie das Markieren oder Umsetzen der Nester um Bearbeitungsverluste zu vermeiden. Hierbei erhalten Landwirtinnen und Landwirte auf Wunsch Unterstützung von der NABU Naturschutz Station (www.Kiebitz.NABU-Station.de). Wer zusagt, die Bearbeitung von Mais-Anbauflächen noch bis mindestens zum 10. Mai auszusetzen kann mit Ausgleichszahlungen vom Land NRW rechnen. 280€ gibt es pro Hektar. Anträge können jetzt bei der unteren Landschaftsbehörde gestellt werden. Watermann-Krass: "Ich möchte bei den Landwirtinnen und Landwirten dafür werben, an den Programmen zum Schutz des Kiebitz teilzunehmen. Nur gemeinsam können wir für den Erhalt dieser Art sorgen." Weitere Informationen geben die untere Landschaftsbehörde beim Kreis Warendorf und NABU Naturschutz Station.

 
 

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