Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Watermann-Krass informiert sich über Stromsperrenberatung und weitere Ange-bote der Caritas

Wahlkreis

Christa Kortenbrede, Heinrich Sinder, Melanie Buzug, Manuela Esper, Annette Watermann-Krass

Um sich über das Beratungsangebot der Caritas für von einer Stromsperre betroffene Menschen in Ahlen zu informieren, besuchte jetzt die SPD-Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass die Geschäftsstelle der Caritas an der Rottmannstraße in Ahlen. Geschäftsführer Heinrich Sinder empfing gemeinsam mit Hermann Wetterkamp, Christa Kortenbrede und Melanie Buzug die Abgeordnete, die von der Vorsitzenden des Ahlener Sozialausschusses Manuela Esper begleitet wurde.

Hermann Wetterkamp berichtete vom Angebot der Sozialberatung für Menschen, denen eine Stromsperre droht: „In Kooperation mit den Stadtwerken bieten wir seit 2014 Beratungen in den Räumen der Stadtwerke an. Dieses Angebot ist gut angenommen worden“, so der Leiter der Sozialberatung. Im Jahr 2013 waren 534 Haushalte in Ahlen von einer Stromsperre betroffen, bis zu 7000 Mahnungen seien im Jahr verschickt worden. Durch die Kooperation mit den Stadtwerken könne auch in schwierigen Fällen häufig noch eine Lösung gefunden werden.  Annette Watermann-Krass machte deutlich, dass gegen Energiearmut etwas getan werden müsse. „Es kann nicht sein, dass in Deutschland Familien mit Kindern oder alten und kranken Menschen der Strom abgestellt wird“, machte die Abgeordnete klar.

Ein großes Problem sei der Anstieg der Strompreise in den letzten Jahren. Im selben Zeitraum seien beispielsweise die Regelsätze für Menschen im Hartz IV-Bezug nicht entsprechend angepasst worden, erklärte Wetterkamp. Deshalb fordere der Deutsche Caritasverband eine Anpassung der Sätze und Ausnahmeregelungen bei Stromsperren für besondere Personengruppen wie Schwangere und Kranke. Watermann-Krass unterstützte die Forderungen.

Im weiteren Gespräch ging es um die Arbeit der Erziehungsberatung sowie die Arbeit der Fachstelle gegen sexuellen Missbrauch. Um lange Wartezeiten in der immer komplexeren Erziehungsberatung zu vermeiden, würde mehr Personal benötigt, begründeten die Caritasvertreter den Wunsch nach einer Aufstockung der Personalmittel. Christa Kortenbrede berichtete unter anderem vom erfolgreichen Projekt „GrenzBewusst“, einem Beratungs- und Präventionsprojekt für sexuell übergriffige Kinder und Jugendliche.

Annette Watermann-Krass bedankte sich anschließend für die Informationen und die ausgezeichnete Arbeit, die die Caritas für die Menschen in Ahlen leiste. Die Abgeordnete versprach, die unterschiedlichen Themen und Forderungen mit nach Düsseldorf zu nehmen.

 
 

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