Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Watermann-Krass: Gespräche mit den Niederlanden über Fracking aufnehmen

Umwelt

SPD-Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass zur Landtagsdebatte über Fracking im Deutsch-Niederländischen Grenzbereich:

„Die Debatte um das Fracking wird zurzeit durch Entwicklungen in den Niederlanden befördert. In Nordrhein-Westfalen möchten wir sichergehen, dass unser Grund- und Trinkwasser auch in den Grenzgebieten zu den Niederlanden sicher ist. Deshalb bin ich froh, dass wir im heute im Landtag mit einem Eilantrag die Landesregierung aufgefordert haben, Gespräche mit der niederländischen Regierung aufzunehmen.

Die niederländische Regierung führt zurzeit eine strategische Umweltprüfung unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und der betroffenen Kommunen durch, um zu prüfen ob die Aufsuchung und Gewinnung von unkonventionellem Erdgasmittels Fracking genehmigt werden soll. Zu den betroffenen Gebieten gehören auch solche, die an der deutsch-niederländischen Grenze liegen. In Nordrhein-Westfalen sind wir uns einig, dass das Fracking mit Chemikalien eine Gefahr für unser Grund- und Trinkwasser darstellen könnte. Deshalb hat die Landesregierung im vergangenen Jahr ein Moratorium für die Aufsuchung und Gewinnung von unkonventionellem Erdgas verhängt.

Die aktuelle Debatte in den Niederlanden betrifft auch die Bürgerinnen und Bürger in NRW. Daher ist es richtig, dass der Landtag nun die Landesregierung aufgefordert hat, gegenüber den niederländischen Behörden deutlich zu machen, dass mögliche niederländische Fracking-Vorhaben keine nachteiligen Auswirkungen auf die Wasserbeschaffenheit des Grund- und Trinkwassers in Nordrhein-Westfalen haben dürfen.“

Den Antrag von SPD, Grünen, CDU und FDP kann man hier nachlesen.

 
 

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