Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Watermann-Krass diskutiert Novellierung des Feuerwehrgesetzes

Wahlkreis

Thomas Marquardt, Susanne Faust, Walter Wolf, Annette Watermann-Krass, Heinz-Jürgen Gottmann

„Wir freuen uns sehr, dass man uns als Gesprächspartner ernst nimmt und in den Gesetzgebungsprozess mit einbezieht“, so machte der Ahlener Feuerwehrleiter Walter Wolf gleich zu Beginn der Fraktion vor Ort-Veranstaltung zur Novellierung des Feuerschutz und Hilfeleistungsgesetz, zu der die SPD-Abgeordnete Annette Watermann-Krass eingeladen hatte, deutlich, dass die Feuerwehren in NRW den Austausch mit der Politik als wertschätzend und konstruktiv empfunden haben. Und auch Annette Watermann-Krass betonte in ihrem Eingangsstatement bei der Veranstaltung in der Feuerwache Ahlen: „Wir wollen ein solches Gesetz nicht am grünen Tisch verabschieden sondern mit den Expertinnen und Experten vor Ort abstimmen, was wichtig ist.“

Thomas Marquardt, SPD-Landtagsabgeordneter aus Münster und Mitglied im Innenausschuss des Landtags stellte eingangs die Grundzüge der Novellierung des alten Gesetzes zum neuen Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) vor. Wichtigste Neuerung sei die Wiederaufnahme des Begriffs „Katastrophenschutz“ in das Gesetz. Außerdem sei die Stärkung des Ehrenamts zentraler Bestandteil der Novellierung, ebenso wie die Einrichtung von möglichen Kinderfeuerwehren. Noch nicht abschließend geklärt seien Fragen nach Ölspur- und Tierkadaverbeseitigung und die Frage, ob das Land im Katastrophenfall eine koordinierende Position einnehmen sollte. Dafür plädierte Walter Wolf in seinem anschließenden Statement und erhielt Unterstützung vom Kreisbrandmeister Heinz-Jürgen Gottmann. Grundsätzlich sei man mit den Neuerungen im BHKG aber sehr zufrieden, machten die beiden Feuerwehrmänner deutlich.

„Die Möglichkeit Kinderfeuerwehren einzurichten ist eine gute Chance frühzeitig an die jungen Menschen heran zu kommen und ihnen die Feuerwehr nahe zu bringen“, meinte Stadtjugendfeuerwehrwartin Susanne Faust. Es sei jedoch wichtig, dass so etwas pädagogisch sinnvoll gestaltet sei, denn die Kinder müssten auch gut beschäftigt werden und das binde außerdem viel Personal. Generell befürworte sie aber diesen Schritt. Und auch die im Publikum anwesenden Feuerwehrleute waren der Meinung: Das BHKG bietet viele Chancen zur Modernisierung und Stärkung der Feuerwehren in NRW. Nicht zuletzt durch die Stärkung der Demokratie in den Wehren, wo in Zukunft Vertrauenspersonen gewählt werden sollen, die für alle ansprechbar sind.

In ihrem Fazit bedankte sich Annette Watermann-Krass für die gute und positive Diskussion: „Ich hoffe auf weiterhin gute Zusammenarbeit!“

 
 

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