Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Watermann-Krass diskutiert Änderungen am Kinderbildungsgesetz

Familie und Jugend

Franz-Ludwig Blömker, Lisa Heese, Annette Watermann-Krass, Brigitte Bublies-Tielker, Anja Junker, Dagmar Arnkens-Homann

Was beinhaltet die zweite Revision des Kinderbildungsgesetzes? Welche Verän­derungen kommen auf Einrichtungen und pädagogisches Personal zu wenn das KiBiz zum kommenden Kita-Jahr geändert wird? Um diese und weitere Fragen zu beantworten hatte die SPD-Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass Erzieherinnen und Erzieher, Eltern und weitere Interessierte zu einer Diskussi­onsveranstaltung ins Mütterzentrum nach Beckum eingeladen. Mehr als 50 Zuhörerinnen und Zuhörer aus dem ganzen Kreis Warendorf fanden sich am Montagabend in Beckum ein.

In ihrer Begrüßung erinnerte Hausherrin Lisa Heese an die Anfänge des Mütter­zentrums in Beckum und das erste Tageselternmodell 1994. Seit dieser Zeit hat sich viel getan im Bereich der Kinderbetreuung. Watermann-Krass machte in einem einführenden Referat deutlich: „Wir brauchen einen Dreiklang aus Bildung, Erziehung und Betreuung.“ Gestiegene Anforderungen an das pädagogische Personal führten zu noch größerer Belastung der Angestellten in den Kitas. „Die zweite Revision dient vor allem der Entlastung und Unterstützung der Einrichtun­gen“, erklärte die Abgeordnete. Sie machte aber auch deutlich, dass trotz der jährlich zusätzlichen 100 Millionen Euro, die mit der Revision ins System fließen sollen, die große Lücke in der Kindergartenfinanzierung, die mit der Einführung des KiBiz durch die schwarz-gelbe Landesregierung seinerzeit entstanden sei, nicht einfach wieder geschlossen werden könne. „Wir wollen aber mit dieser zweiten Revision an mehreren Stellen für Verbesserungen sorgen. Es gibt insge­samt fünf Millionen Euro jährlich mehr für die Sprachförderung, die Elternmitwir­kung wird gestärkt und eine Verfügungspauschale für Personalausgaben wird jeder Einrichtung zukommen“, erläuterte die Landtagsabgeordnete, „Außerdem wollen wir mehr Bildungsgerechtigkeit und eine bessere Planbarkeit für die Angestellten in der Kinderbetreuung.“

Anja Junker, Leiterin des Marienkindergartens in Beckum und Brigitte Bublies-Tielker, Leiterin der Fachberatung Tagespflege im Mütterzentrum, nahmen aus fachlicher Sicht Stellung zum Gesetzesentwurf. Hierbei wurden insbesondere der zukünftige Umgang mit Bildungsdokumentationen und Sprachförderung ausführ­lich diskutiert und erläutert. Beide Fachfrauen wiesen auch auf die hohe Arbeits­belastung der Erzieherinnen und Erzieher hin.

In der anschließenden Diskussion mit dem Publikum ging es ebenfalls um die geplanten Sondermittel zur Sprachförderung sowie Fragen der Gesundheitsprä­vention für Erzieherinnen und Erzieher. Annette Watermann-Krass bedankte sich bei den Gästen für die rege Beteiligung und die geschilderten Eindrücke aus der Praxis: „Ihr Input ist für uns ein wertvoller Beitrag im Gesetzgebungsverfahren und ich nehme die Anregungen gern mit.“

 
 

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