Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Watermann-Krass besucht Paul-Spiegel-Berufskolleg

Wahlkreis

Udo Lakemper, Annette Watermann-Krass, Inka Schweers, Ronald Fernkorn, Arnold Kottensteddde

Zu einem Austausch über die Situation der Berufskollegs traf sich die SPD-Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass am Paul-Spiegel-Berufskolleg in Warendorf mit Schulleiter Udo Lakemper, der stellvertretenden Schulleiterin Inka Schweers, Abteilungsleiter Arnold Kottenstedde und Ronald Fernkorn, Schulamtsleiter des Kreises Warendorf. Themen waren unter anderem die landwirtschaftliche Ausbildung, die Personalsituation und natürlich auch die Frage nach der Flüchtlingsunterkunft, die momentan in der Turnhalle des Berufskollegs untergebracht ist. Hierzu erklärte Udo Lakemper: „Das Nebeneinander von Schule und Notunterkunft läuft gut, wir sind gute Nachbarn.“ Seit kurzem gebe es am Berufskolleg auch eine internationale Flüchtlingsklasse, die von Flüchtlingen aus den Kommunen im Kreis Warendorf besucht werde. Hier werde vor allem Sprachunterricht erteilt, so Lakemper. Watermann-Krass begrüßte das Engagement der Schule und der Lehrerinnen und Lehrer, die sich in der Klasse einbringen.

Im weiteren Gespräch erkundigte sich die Abgeordnete auch nach der Berufsschulausbildung angehender Landwirtinnen und Landwirte. Arnold Kottenstedde erklärte: „Mit 75 Auszubildenden im landwirtschaftlichen Bereich haben wir nach wie vor einen gut ausgelastete Fachbereich. Allerdings wird es immer schwieriger, qualifiziertes Lehrpersonal zu finden, da nur noch an wenigen ausgebildet wird.“  Watermann-Krass betonte, wie wichtig die Ausbildung der zukünftigen Landwirtinnen und Landwirte sei: „Der Strukturwandel in der Landwirtschaft geht weiter und wir müssen unseren jungen Menschen, die in der Zukunft die Urproduktion für unsere Lebensmittel betreiben werden, einen Weg aufzeigen, wie sie unter den sich abzeichnenden Veränderungen, ihr Einkommen in der Landwirtschaft erzielen können. Wachstum wie in der Vergangenheit wird es nicht mehr geben. Herausforderungen werden die Flächenknappheit, Düngevorgaben und das Tierwohl bei den Nutztieren sein.“ Dazu gehörten aus ihrer Sicht zum Beispiel die regionale Wertschöpfung zu erhöhen und die Vorbereitung auf den Dialog mit Verbraucherinnen und Verbrauchern.

Insgesamt sei das Berufskolleg gut aufgestellt, machte Udo Lakemper zum Schluss noch einmal deutlich. Mit knapp 2300 Schülerinnen und Schülern habe man eine rege Schullandschaft. Allerdings teile man die Sorge des Handwerks, dass die Ausbildungszahlen in den kommenden Jahren zu stark zurückgehen könnten. Watermann-Krass „Hier kommt es vor allem auf die möglichst frühe Berufsorientierung in den Schulen an. Dabei müssen alle Beteiligten gut zusammen arbeiten.

 
 

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