Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Watermann-Krass besucht Frauenberatungsstelle

Frauenpolitik

Birgit Bals-Teckentrup, Gabriele van Stephaudt, Annette Watermann-Krass, Marina Völlmecke, Birgitta Rennefeld

"Auch wenn ich nicht mehr im entsprechenden Ausschuss des Landtags bin, unterstütze ich die Sache der Frauen natürlich nach wie vor", stellt Annette Watermann-Krass zu Beginn ihres Besuchs in der Frauenberatungsstelle Frauen helfen Frauen e.V. in Beckum fest. Nach längerer Zeit gehörte dazu auch wieder ein Gespräch vor Ort. Hierzu traf sich die SPD-Landtagsabgeordnete nun mit den Beraterinnen Birgitta Rennefeld, Gabriele van Stephaudt, Marina Völlmecke und Vorstandsfrau Birgit Bals-Teckentrup.
 

Zunächst führten die Fachfrauen aus, welche Veränderungen sich in den letzten Jahren für die Arbeit ergeben haben, zum Beispiel durch das Gewaltschutzgesetz und die engere Kooperation mit der Kriminalpolizei. Die Kooperation laufe gut, aber die meisten Frauen kämen nach wie vor auf eigene Initiative und nicht auf Anraten der Polizei, machte Birgitta Rennefeld deutlich. "Mit mehr Arbeitsstunden könnten wir natürlich immer noch mehr Klientinnen beraten", erklärte Rennefeld, dass der Beratungsbedarf im Kreis nach wie vor hoch sei. Die finanzierten Personalstellen reichten da leider nicht aus, bestätigten die anderen Beraterinnen.  Watermann-Krass nahm die Hinweise der Frauen auf und erkundigte sich nach Möglichkeiten der Kooperation mit anderen Trägern und Opferschutzorganisationen, zum Beispiel zur Prozess-Begleitung von Vergewaltigungsopfern.
Ein besonderer Fokus des Gesprächs lag auch auf der Arbeit mit Frauen und Mädchen mit Behinderungen. Frauen helfen Frauen e.V. bietet unter anderem Selbstbehauptungskurse auch für diese Zielgruppe an und Gabriele van Stephaudt erklärte: "Auch diese Frauen haben Beratungsbedarf, finden aber oftmals keine Ansprechpartner. Gerade diese Frauen und Mädchen sind aber besonders gefährdet, Opfer von sexualisierter Gewalt zu werden. Hier braucht es spezifische Beratungsangebote." Watermann-Krass bestätigte, dass an dieser Stelle Handlungsbedarf bestehe: "Wir wollen eine inklusive Gesellschaft. Das bedeutet auch, dass wir Angebote schaffen müssen, die für alle nutzbar und zugänglich sind."
Im weiteren Verlauf sprachen die Frauen über die verschiedenen Beratungsangebote und Möglichkeiten, diese auszuweiten, um mehr Frauen erreichen zu können. Annette Watermann-Krass bedankte sich zum Schluss für das große Engagement, mit dem der Verein Frauen helfen Frauen e.V. seit vielen Jahren kompetente Hilfe für von Gewalt betroffene Frauen anbietet und sagte ihre weitere Unterstützung für die Anliegen des Vereins und der Frauen zu.

 
 

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