Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Watermann-Krass besucht Biohof Angenendt in Mersch

Wahlkreis

Peter Angenendt, Thomas Strnad, Annette Watermann-Krass, Elmar Stracke

Zu einem Besuch auf einem Biohof kam die SPD-Landtagsabgeordnete Annette Waterman-Krass jetzt nach Mersch. Auf dem Hof Angenendt traf sie sich mit Landwirt Peter Angenendt um sich über aktuelle Themen und Herausforderungen in der Biolandwirtschaft zu informieren. Thomas Strnad, Angenendts Partner in der Hof-GbR, nahm an dem Gespräch ebenso teil wie Elmar Stracke vom SPD-Ortsverein Drensteinfurt. Nach einem Hofrundgang mit Besichtigung der Bioschweine-Zucht und des Gemüseanbaus ging es im anschließenden Gespräch unter anderem um Fragen der EU-Agrarpolitik, um Verbraucherverhalten und Bio-Produkte im Handel und um die Bildung und Erziehung im Zusammenhang mit der Nahrungsmittelproduktion.

Peter Angenendt erklärte, dass es bereits viele gute Beispiele für erfolgreiche Kooperationen von Bio-Produzenten und Einzelhandel gäbe, um Produkte auch regional und damit noch näher am Kunden vermarkten zu können. Der Bio-Fachhandel und auch der qualitätsorientierte Lebensmitteleinzelhandel seien hier besonders wichtig für den Absatz. Annette Watermann-Krass bestätigte, dass Verbraucherinnen und Verbraucher immer mehr darauf achten würden, was in den Einkaufswagen käme: "Hier wird heute mehr Transparenz verlangt. Gleichzeitig sind die Menschen bereit für gute Produkte auch mehr zu bezahlen", so Watermann-Krass. Peter Angenendt machte deutlich, dass er sich mit seiner Produktion immer nah an den Wünschen der Kunden orientiere. Allerdings, so stellten die Gesprächsteilnehmer fest, würden sich die Menschen immer mehr von der Urproduktion entfernen. "Wir brauchen mehr und bessere Informationen darüber, wie unser Essen produziert wird. Da müssen wir schon im Kindergarten anfangen", bezog Watermann-Krass klar Position.

Die beiden Landwirte stellten außerdem fest, dass viel Druck auf den Betrieben laste, da hohe Pachtpreise und Bürokratie-Anforderungen die Arbeit erschwerten. „Wir sind hier in einer Hochveredelungsregion, daher ist die Fläche knapp und die Pachten hoch", erklärte Angenendt seine Situation. Eine Stärkung des ökologischen Landbaus sei unter diesen Bedingungen schwer. Die Abgeordnete sagte zu, den Öko-Landbau weiterhin zu unterstützen: "Die Bio-Höfe erfüllen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, indem sie nachhaltig produzieren und dabei unsere Ressourcen schonen. Deshalb setze ich mich für den weiteren Ausbau des Öko-Landbaus ein." Zurzeit sind 4-5 Prozent der Landwirtschaftlichen Betriebe im ökologischen Landbau tätig.

 
 

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