Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

SPD zu Besuch im Jobcenter

Arbeit und Wirtschaft

Annette Watermann-Krass, Harald Klöpper, Martin Hanewinkel, Bernhard Daldrup, Dr. Heinz Börger

„Hat sich der Schritt hin zur Optionskommune bewährt?“ Um dieser Frage nachzugehen trafen sich die Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass und der SPD-Bundestagskandidat Bernhard Daldrup mit Vertretern des Jobcenters und des Kreises Warendorf. Neben Kreisdirektor Dr. Heinz Börger empfingen Harald Klöpper (stellvertretender Amtsleiter) und Martin Hanewinkel (Sachgebietsleiter Aktivierende Leistungen) die Gäste aus der Politik im Jobcenter in Warendorf.

Klöpper berichtete zu Beginn des Gesprächs über die größeren Gestaltungsspielräume, die der Kreis Warendorf mit der Umstellung zur Optionskommune gewonnen habe. „Durch integrierte Handlungsstränge können wir bei der Vermittlung und Betreuung der SGB-II-Empfänger einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen und so den Bedarf jedes Einzelnen besser in den Blick nehmen“, so Klöpper. Kreisdirektor Dr. Börger ergänzte, dass auch die Kooperation mit anderen Einrichtungen, wie zum Beispiel dem Jugendamt des Kreises, erleichtert worden sei.

Annette Watermann-Krass sprach die Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen an, die von spezifischen Angeboten profitieren könnten: „Oft muss gerade den Alleinerziehenden Mut und Selbstwertgefühl gegeben werden und Lösungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefunden werden, bevor es in die eigentliche Vermittlung gehen kann.“ Dies bestätigte Martin Hanewinkel: „Mit unserem Fallmanagement reagieren wir auf individuelle Lebenslagen und Hemmnisse der Klienten.“ So müssten beispielsweise bei älteren Arbeitslosen oft erst gesundheitliche Schwierigkeiten ausgeräumt werden. Der Kreis Warendorf sei aber bei der Vermittlung von über 50-jährigen einer der erfolgreichsten. Watermann-Krass machte deutlich, dass es sich bei der Gesundheitsförderung um eine wichtige gesellschaftliche Zukunftsaufgabe handele: „Auch die Arbeitgeber sind gefordert, mehr für die Gesundheit, insbesondere auch die psychische, ihrer Angestellten zu tun. Ein vorbeugender Ansatz muss hier die Grundlage sein.“

Bernhard Daldrup erkundigte sich anschließend nach der Umsetzung der Förderung im Rahmen des Bildungs- und Teilhabegesetzes. Hier sei der Kreis Warendorf vorbildlich aufgestellt, erklärte Kreisdirektor Dr. Börger: „Der Kreis Warendorf schöpft die Mittel für Bildung und Teilhabe gut aus. Das liegt vor allem an der erfolgreichen Beratung, die durch Schulsozialarbeiter und mehrere Mitarbeiter in den Jobcentern gewährleistet wird.“ Zur Frage der Schulsozialarbeit machte Daldrup auf Forderungen der SPD aufmerksam. „Die gute Arbeit der Schulsozialarbeiter, durch die der hohe Mittelabruf und dadurch die gute Förderung benachteiligter Kinder im Kreis Warendorf erst möglich werden, muss unbedingt weiter gefördert werden. Daher darf die Finanzierung der Schulsozialarbeit nicht mit Ende des Jahres auslaufen. Die Bundesregierung ist hier aufgefordert, die erfolgreiche Arbeit weiter zu unterstützen und die Kommunen nicht auf den Kosten sitzen zu lassen. Auch der Kreis Warendorf sollte sich hierfür deutlich einsetzen.“

 
 

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