Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

SPD und NABU im Gespräch

Umwelt

Um sich über aktuelle Themen des Naturschutzes auszutauschen trafen sich Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass und SPD-Kreisvorsitzender und Bundestagskandidat Bernhard Daldrup nun mit Vorstandsmitgliedern des NABU Kreisverbandes. Im Gespräch wurde neben der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie und dem nächsten Regionalplan auch die Problematik der Greifvogelverfolgung besprochen.

„Mit der Wasserrahmenrichtlinie haben wir einen langfristig angelegten Plan mit ehrgeizigen Zielen aufgestellt“, stellte Watermann-Krass zu Beginn fest, „aber dort wo bereits heute Ergebnisse von Gewässerschutzmaßnahmen zu sehen sind wird deutlich, welche Erfolge möglich sind.“ Daniel Kebschull vom NABU-Kreisverband wies darauf hin, dass es bei den Umsetzungsplänen immer schwierig wird, sobald es um Flächeninanspruchnahme geht. „Außerdem bleibt mit dem landwirtschaftlichen Düngeeintrag in die Böden das Hauptproblem beim Grundwasserschutz bestehen“, so Kebschull. Daldrup kündigte an, im Rahmen seiner Arbeit im Regionalrat aktuelle Informationen von der Bezirksregierung zu beschaffen.

Die Intensivierung der Landwirtschaft blieb zentraler Gegenstand des Gesprächs als es anschließend um den Umgang mit Ausgleichsmaßnahmen und Vertragsnaturschutz ging. „Die Artenvielfalt ist akut bedroht“, so die NABU-Vertreter, „es besteht zum Beispiel die Gefahr, dass es bald im Münsterland keine Kiebitze mehr geben wird.“ Daldrup und Watermann-Krass stimmten zu, dass die Situation sich in den letzten Jahren weiter verschärft habe: „Der Druck auf die Fläche ist im Münsterland enorm hoch.“ Mit der Förderung einer bäuerlichen Landwirtschaft, wie sie die SPD vorsehe, könne hier entgegen gewirkt werden. „Eine positive Entwicklung kann nur im Gespräch mit allen Beteiligten erreicht werden“, setzte Watermann-Krass auch auf den Dialog mit der Landwirtschaft.

Zum Schluss des Gesprächs wurde die Greifvogelverfolgung angesprochen. Diese sei nach wie vor ein Problem, erklärte der NABU-Vorstand. Vergiftete Beutetiere würden genutzt, um größere Greifvögel zu töten. Es müsse mehr Aufklärung geben, so dass vergiftete Vögel als solche erkannt und der Polizei gemeldet würden. Doch auch eine stärkere Sensibilisierung der Polizei wurde vom NABU gefordert. Greifvögel stehen ganzjährig unter Schutz.

 
 

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