Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

SPD-MdLs für betriebliche Lehre

Arbeit und Wirtschaft

„Eine betriebliche Ausbildung ist für junge Menschen ein hervorragendes Fundament für eine berufliche Karriere“. Große Einigkeit über die Bedeutung der dualen Berufsausbildung herrscht zwischen den SPD-Landtagsabgeordneten aus dem Regierungsbezirk Münster und den Spitzen von Handwerkskammer Münster und IHK Nord Westfalen, die sich in dieser Woche in der IHK in Münster zum Meinungsaustausch trafen.

Ungeachtet der großen Unterschiede auf dem Ausbildungsmarkt zwischen dem nördlichen Ruhrgebiet und dem Münsterland betonten beide Seiten die Rolle der Eltern bei der Berufs-wahl. Deshalb müssten auch sie dafür gewonnen werden, ihren Kindern die Chancen zu verdeutlichen, die mit dem Start in der betrieblichen Ausbildung verbunden seien. Intensiv dis-kutierten Wirtschaft und Politik über Abbrecherquoten, die Übernahme von Lehrlingen wie auch über die Beschäftigung von Migranten. Angesichts der demografischen Entwicklung sei die Wirtschaft, so die SPD-MdLs, aufgefordert, auch den Jugendlichen Chancen in der be-trieblichen Lehre zu eröffnen, die nicht von Anfang an ihre Stärken in der Bewerbung zeigen könnten. Begleitende Hilfen in den Werkstätten der gewerblichen Wirtschaft oder in den Be-rufsschulen seien seitens des Landes denkbar, um einen vernünftigen Start ins Leben zu ermöglichen.

Weiteres Gesprächsthema war der Flächenbedarf der Wirtschaft. Hier äußerten die SPD-Landtagsabgeordneten durchaus Verständnis für Erweiterungsabsichten von Betrieben, die Platz benötigen. Sie machten aber auch auf ökologische Notwendigkeiten aufmerksam, die ein ausgewogenes Verhältnis zwischen gewerblicher und naturnaher Nutzung der Flächen erforderten. Wichtig sei, dass Arbeitsplätze in der Region entstehen und dafür auch in Ein-zelfällen Lösungen zu finden .

Hinsichtlich der Verkehrsinfrastruktur wurde deutlich, dass die Politik aufgrund der zur Verfü-gung stehenden Mittel dem Erhalt von Straßen eine klare Priorität gegenüber dem Neubau auch wichtiger Verkehrsachsen gibt. Hier machten die Kammervertreter allerdings deutlich, dass an ausgewählten Achsen auch neue Möglichkeiten der Finanzierung genutzt werden müssten, um eine Erreichbarkeit von Arbeitnehmern wie Kunden zu ermöglichen oder zu verbessern.

Letztendlich ging es um das neue NRW-Klimaschutzgesetz, bei dem die Beiträge der Wirt-schaft zur Energieeinsparung einerseits wie die Gefahr einer schleichenden Deindustrialisie-rung andererseits angesprochen wurden. Es sei zu befürchten, dass Investitionen zukünftig nicht in Nordrhein-Westfalen, sondern im benachbarten Ausland getätigt würden, um die Wettbewerbsfähigkeit nicht durch zu hohe Energiekosten zu belasten, so die Vertreter der regionalen Wirtschaft.

 
 

So erreichen Sie mich

Wahlkreisbüro

Willy-Brandt-Haus
Roonstr. 1 - 59229 Ahlen
Telefon: 02382/9144-50
Telefax: 02382/9144-70
E-Mail: info[at]watermann-krass.de
 

Bildergalerie

Bildergalerie

 

Mitglied werden

 

Video: Der Petitionsausschuss des Landtags NRW