Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

SPD-Landtagsabgeordnete zu Besuch bei donum vitae

Landespolitik

Ottenheym, Watermann-Krass, Konheisner, Kochmann, Tünte-Poschmann, Wartala, Uhlenbrock

Auf Einladung vom donum vitae Kreisverband Warendorf e.V. besuchte nun die SPD-Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass die Ahlener Beratungsstelle von donum vitae. Anlass der Einladung war die Einbringung des neuen nordrhein-westfälischen Ausführungsgesetzes zum Schwangerschaftskonfliktgesetz, das auf Bundesebene den Anspruch auf Schwangerschaftsberatungen und die generellen Förderbedingungen von Beratungsstellen regelt. Das Gesetz wurde im Juli in den Landtag eingebracht und wird nach der Sommerpause in den Ausschüssen beraten.

„Die Mitarbeiterinnen kenne ich bereits von Treffen des Kreisfrauenforums. Ich freue mich, dass ich jetzt auch einmal die Gelegenheit habe, eine der Beratungsstellen zu besuchen“, so Annette Watermann-Krass zu Beginn ihres Besuchs. Neben zwei Beraterinnen, Maren Konheisner und Sonja Kochmann, waren auch die Vorstandsmitglieder Reinhold Uhlenbrock, Hildegard Tünte-Poschmann, Konrad Ottenheym und der Vorsitzende Franz-Jörg Wartala beim Gespräch dabei.

Die Landtagsabgeordnete berichtete vom Gesetzgebungsverfahren zum neuen Ausführungsgesetz zum Schwangerschaftskonfliktgesetz. Eine Anhörung mit Sachverständigen von den zahlreichen Trägern der Schwangerschaftsberatungsstellen in NRW wird nach der Sommerpause stattfinden. Watermann-Krass sicherte zu, sich intensiv in den Beratungsprozess einzubringen und positive Ergebnisse für die vielfältige Beratungslandschaft, auch im Kreis Warendorf, anzustreben.

„Wir legen großen Wert auf eine nachhaltige Begleitung der Klientinnen und Klienten, die unser Beratungsangebot nutzen“, erklärte Maren Konheisner dass oft mehrere Beratungsgespräche notwendig seien, um alle Fragen im Zusammenhang mit Schwangerschaft oder Schwangerschaftskonflikten beantworten zu können. Insgesamt hätten so im Jahr 2013 beispielsweise knapp 900 Beratungsgespräche stattgefunden, mit denen etwa 490 Personen erreicht worden seien. In den Gesprächen kämen zahlreiche Themen zur Sprache. Neben Schwangerschaft und Geburt stünden auch Fragen zu Partnerschaft, Familienplanung und Verhütung und die Beratung zu unterschiedlichsten staatlichen Leistungen, wie Kindergeld oder Elterngeld, im Mittelpunkt vieler Beratungsgespräche. Neben den persönlichen Gesprächen spielten mittlerweile aber auch Gruppenveranstaltungen, wie zum Beispiel Präventionstage in Schulen, eine große Rolle. Watermann-Krass betonte, wie wichtig auch ihr die Vernetzung und Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure, wie Beratungsstellen, Schulen, Kindergärten aber auch Verwaltung sei.

Der Besuch wurde mit einem Rundgang durch die Beratungsstelle abgeschlossen.

 
 

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