Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

SPD-Kreisverband ruft zur Teilnahme an Maiveranstaltungen auf

Veranstaltungen

„Wir rufen die Mitglieder der SPD im Kreis Warendorf auf, am 1. Mai 2015 gemeinsam mit unseren Gewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbundes für gute Arbeit, soziale Gerechtigkeit und si­chere Arbeitnehmerrechte zu demonstrieren“, erklärte der SPD-Kreisvorsitzende Bernhard Daldrup.

Er verwies in diesem Zusammenhang beispielhaft auf die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns. Die SPD hat den Mindestlohn gesetzlich durchgesetzt. Der Mindestlohn ist seit vier Monaten in Kraft und ein Erfolgsmodell. 3,7 Millionen Menschen in unserem Land erhalten seit Januar eine zum Teil deutliche Lohnerhöhung. Das ist gut für den Einzelnen und es ist gut für unsere Wirtschaft insgesamt. Die Binnenwirtschaft wird gestärkt und unterstützt zusätzlich die positive konjunkturelle Entwicklung Deutschlands auch und gerade im Kreis Warendorf. Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen zeigen, dass die Panikmache mancher Institute aus der Wirtschaftsforschung im Vorfeld völlig unbegründet war. Es hat keinen Einbruch in der Beschäftigungsentwicklung gegeben. Das Gegenteil ist der Fall: die Er­werbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung befindet sich weiter im Aufwärts­trend.

Aber die Sozialdemokraten richten auch den Blick in die Zukunft. Die Arbeit der Zukunft steht vor massiven Veränderungen und Herausforderungen. Der Wettbewerb wird unter den Bedingungen der Globalisierung schärfer, das Tempo der Innovationen steigt und die Vielfalt der Beschäftigungsfor­men nimmt zu. Die Erwerbsbiographien vieler Menschen sind von einem Wechsel zwischen abhängi­ger Beschäftigung, Nichterwerbstätigkeit und Phasen der Familienarbeit oder selbständiger Tätigkeit bestimmt. Arbeitgeber müssen in Zukunft flexibel auf die Bedürfnisse von Familien eingehen. Flexibi­lität kann nicht einseitig von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gefordert werden. Insbeson­dere digitales Arbeiten revolutioniert die Arbeitswelt und stellt die Politik und die Gewerkschaften vor neue Herausforderungen. Arbeit 4.0 bietet neue Chancen, aber auch neue Unsicherheiten. Ziel der SPD ist es, den technologischen Wandel für mehr Beschäftigung und gute Arbeit, die weitere Reduzierung von physischen und psychischen Belastungen und die Förderung von selbstbestimmter Arbeit und mehr Zeitautonomie der Beschäftigten zu nutzen. Digitales Arbeiten erfordert vor allem eine deutliche Stärkung der Mitbestimmungsrechte der Betriebs- und Personalräte.

„Sichere Arbeitnehmerechte gibt es nur mit starken Gewerkschaften und einer starken Sozialdemo­kratie. Dies muss auch am 1. Mai 2015 wieder sichtbar werden“, sagte Daldrup abschließend.

 

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