Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

SPD-Fraktion kritisiert Verkehrsplanung der Landesregierung

Landespolitik

Die SPD-Kreistagsfraktion nimmt mit Bestürzung zur Kenntnis, dass bei den geplanten Schienenbauvorhaben der neuen CDU/FDP-Landesregierung nicht eine einzige Maßnahme aus dem Münsterland in den Verkehrsinfrastrukturbedarfsplan aufgenommen werden soll. Das betrifft insbesondere die Schienenstrecke Münster – Rheda-Wiedenbrück mit den Teilstück Münster bis Beelen.
Vor Ort trafen sich deshalb Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion unter Führung des stellvertretenden Landrates und Vorsitzenden des Ausschusses für Wirtschaft, Umwelt und Planung, Detlef Ommen, mit Vertretern der SPD-Ratsfraktion Warendorf unter Leitung der Vorsitzenden, Andrea Kleene-Erke, und dem verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Klaus Artmann, zu einem Gedankenaustausch, um die neue Situation für die Schienstrecke Münster – Warendorf – Beelen zu besprechen. Sowohl für die SPD-Ratsfraktion Warendorf als auch für die SPD-Kreistagsfraktion ist klar, dass die Schienenstrecke Münster – Rheda-Wiedenbrück, insbesondere aber der Abschnitt Münster – Beelen wieder in den Verkehrsinfrastrukturbedarfsplan aufgenommen werden muss. Die SPD Vertreter machten deutlich, dass diese Strecke bereits im ÖPNV-Ausbauplan NRW 2001 der alten Landesregierung von SPD und Bündnis 90/Grüne enthalten war und als sehr wichtig eingestuft wurde. Umso unverständlich ist es nach Ansicht der SPD-Kreistagsfraktion, dass gerade diese Strecke aus den Planungen der neuen Landesregierung herausgenommen wurde. „Für uns ist die Schienenstrecke Münster – Rheda-Wiedenbrück und insbesondere der Streckenabschnitt Münster – Beelen unverzichtbar und indisponibel. „Die Aufnahme dieser Maßnahme in den Verkehrsinfrastruk-turplan der neuen Landesregierung ist zwingend notwendig und unverzichtbar, denn

nur so können die begonnenen Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf dieser Strecke fortgesetzt werden“, ist sich Klaus Artmann sicher. „Es kann doch nicht sein, dass die neue Landesregierung mit einem Federstrich alle positiven Entwicklungen der letzten Jahre auf dieser Strecke zerstört! Falls unsere Bemühungen scheitern sollten, ist der geplante Haltepunkt in Müssigen gestorben“, stellte Andrea Kleene-Erke verärgert fest und fasst damit die Stimmung der SPD-Ratsfraktion Warendorf zusammen. Detlef Ommen, verkehrspolitischer Sprecher der Kreistagsfraktion und SPD-Sprecher im Zweckverband Schienenpersonennahverkehr, machte deutlich, dass alle örtlichen SPD Vertreter sich für die Aufnahme dieses Schienvorhabens in den Verkehrsinfrastrukturplan auf allen Ebenen einsetzen werden und verwies auf die tatkräftige Unterstützung des Fraktionsvorsitzenden der SPD im Regionalrat, Bernhard Daldrup. „Jetzt sind aber auch die heimischen Landtagsabgeordneten, der Landrat und die CDU gefordert, insbesondere die CDU Vertreter, sich für den Erhalt und für den Ausbau dieser für den Kreis Warendorf sehr wichtigen Schienbaumaßnahme einzusetzen,“ erklärte Kleene-Erke und sprach damit auch für die SPD-Kreistagsfraktion.

Bild: von links Detlef Ommen, verkehrspol. Sprecher SPD-Kreistagsfraktion, Andrea Kleene-Erke, Vors. der SPD-Ratsfraktion Warendorf, Klaus Artmann, verkehrspol. Sprecher SPD-Ratsfraktion Warendorf

 

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