Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

SPD bringt Umgehenungsstraßen auf guten Weg

Landespolitik

Straßenprojekte gut plaziert - Kritik an Vernachlässigung des Schienenverkehrs

Kreis Warendorf. Gute Nachrichten für den Kreis Warendorf. „In der Prioritätenliste der Verkehrskommission des Regionalrates sind eine Reihe von wichtigen Maßnahmen auf guten Positionen platziert“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Bernhard Daldrup aus der gestrigen Sitzung. Die SPD habe die meisten Wünsche der Gemeinden und des Kreises unterstützen und einbringen können.

Die Ortsumgehungen von Sendenhorst und Albersloh sowie die Westumgehung von Dolberg befinden sich unter den „sehr wichtigen Maßnahmen“. Erstrangig ist ebenso die Nordwestumgehung Freckenhorst. Durch den Vorschlag des SPD-Fraktionsvorsitzenden Bernhard Daldrup auf Verzicht einer Maßnahme im Kreis Recklinghausen, rückt wahrscheinlich auch der südliche Teil der Freckenhorster Umgehung in die erste Kategorie. Hier stehen allerdings noch Gespräche und das Ergebnis einer gemeinsamen Bewertung beider Straßenabschnitte durch das Ministerium aus.

In der zweiten Gruppe befinden sich außerdem die Ortsumgehungen von Telgte/Westbevern sowie Ahlen/Vorhelm und die Westumgehung Disteddes. Nachdrücklich hat die SPD gefordert, den Wunsch aus Drensteinfurt zur Beseitigung des Bahnübergangs in Rinkerode zu unterstützen. Ebenso wurde einem Vorschlag der SPD gefolgt, die Nordostumgehung in Ostenfelde in die Stufe zwei aufzunehmen, damit hier abweichend von der bisherigen großräumigen Umgehung eine ortsnahe Lösung auch planerisch abgesichert und später realisiert werden kann.

Neben weiteren Straßenbauvorhaben zeichnet sich im Regionalrat auch ein Konsens in Sachen Schienverkehr ab. Die beispiellose Vernachlässigung des Münsterlandes durch die konservative Landesregierung wird von allen Parteien abgelehnt. Die SPD unterstützt nachdrücklich die Forderungen des ZVM (Zweckverband Schienenverkehr Münsterland) nach einer

abgestuften Verkehrsplanung für den Schienenverkehr, wie Detlef Ommen, Sprecher der SPD im Zweckverband, erläuterte.

Für den Kreis Warendorf bedeutet dies, dass die Schienenstrecke Münster-Warendorf – Rheda-Wiedenbrück auf Platz drei der Kategorie der „sehr wichtigen Vorhaben“ aufgenommen wurde. Schwierig dürfte es allerdings für alle weiteren Strecken im Kreis Warendorf werden: die Reaktivierung der WLE von Münster bis Sendenhorst oder gar Neubeckum gehört zu den „wichtigen Vorhaben“, im weiteren Verlauf bis Lippstadt nur noch zu den „wünschenswerten Vorhaben“. „Bei der Geringschätzung des Schienenverkehrs im ländlichen Raum durch die konservative Landesregierung ist auf längere Sicht an eine Realisierung kaum zu denken“, schätzt Bernhard Daldrup die Lage ein. Abschließend wird sich der Regionalrat am 31. Januar mit der Stellungnahme zur „Integrierten Gesamtverkehrsplanung“ (IGVP) befassen.

 

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