Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Schade, Scheinheilig, Schamlos

Verkehr

Daldrup, MdB und Watermann-Krass, MdL nehmen Stellung

Es ist für uns nachvollziehbar, wenn die Bevölkerung in Freckenhorst ihr Ziel einer Umgehungsstraße lautstark einfordert. Die Notwendigkeit einer Umgehungsstraße für Freckenhorst ist parteipolitisch nahezu unumstritten. Seit der möglichen Abkopplung der Planung von der B 64 durch das Land ist wieder Bewegung in die Planung und ihre Realisierung gekommen. Dazu haben wir mit Beteiligung von Andreas Hornung und in Abstimmung mit Verkehrsminister Mike Groschek intensiv beigetragen. Unter dem Deckmantel objektiver Sachlichkeit wird nun zur Demonstration in Freckenhorst für eine Forderung aufgerufen, die allerdings niemand bestreitet.

Die  Landes- und Bundespolitiker kommen wohl auch deshalb erst gar nicht zu Wort. Dabei haben vor allem die Landespolitiker den größten Einfluss auf die Entscheidungen. Doch halt: Es spricht ausgerechnet jemand, der die Abkopplung der Planung erst kürzlich ablehnte, bevor er eine Pirouette drehte. Wohlgemerkt: als stellvertretender Vorsitzender des Verkehrsausschusses des Bundestages (,der aber nicht über Landesstrassen entscheidet).

Welch ein Zufall, dass das zwei Wochen vor der Bürgermeisterwahl in Warendorf geschieht. Die IHK, die eigentliche Wortführerin in Sachen B64, ist sich als Körperschaft des öffentlichen Rechts nicht zu schade, dieses Wahlkampfmanöver für eine Landesstraße zu befördern, die sie ansonsten nur wenig interessiert.

Und schließlich greift der Landrat in den Warendorfer Wahlkampf ein, natürlich überparteilich, ist doch klar. Offenbar hat er den Leserbrief seines Vorgängers und Ziehvaters Wolfgang Kirsch nicht gelesen. Er, der selbst virtuos die Grenzen zwischen Parteilichkeit und Amtsführung ständig verwischte, beschwert sich über das Auftreten von Andreas Hornung, einem Kandidaten mehrerer Parteien  doch zweifellos nur, weil er der Partei des Wolfgang Kirsch nicht angehört.

Alles in allem: Wir können sehr gut verstehen, dass die Bürgerschaft in Freckenhorst wegen des langjährigen vergeblichen Kampfes  für die Ortsumgehung auf die Straße geht.

Schade, dass ihr Protest dazu benutzt wird, parteipolitischen Vorteil im Bürgermeisterwahlkampf daraus zu schlachten. Hoffentlich gelingt das nicht. Scheinheilig ist es, wenn ein Abgeordneter lokale Kraftmeierei demonstrieren kann, die in der Sache nichts voranbringt. Das ist längst durch andere geschehen. Schamlos ist es, dass sich IHK und Landrat in dieser Weise zwei Wochen vor einer Bürgermeisterwahl unter dem Deckmantel der Objektivität einmischen.

Annette Watermann-Krass, MdL

Bernhard Daldrup, MdB

 

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