Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Modell „Bewegungskindergärten“ weiter unterstützen

Sport

Ferdi Schmal, Christof Kelzenberg, Annette Watermann-Krass, Wilhelm Spieker

Der „Pakt des Sports“ und die Landesfinanzierung des Sports in NRW standen ganz oben auf der Tagesordnung beim Treffen der Landtagsabgeordneten Annette Watermann-Krass (SPD) mit Ferdi Schmal, Präsident des Kreissportbundes Warendorf e.V. (KSB). Präsidiumsmitglied Wilhelm Spieker und Christof Kelzenberg, Leiter der Geschäftsstelle des KSB, nahmen ebenfalls an dem Gespräch teil. Watermann-Krass machte ihre Unterstützung für die Arbeit des Kreissportbundes sofort deutlich: „Sportvereine leisten großartige Arbeit für die Bewegung der Menschen, stärken das Ehrenamt und fördern die Integration.“

Kreissportbund-Präsident Ferdi Schmal warnte jedoch davor, dass Kürzungen in der Landesfinanzierung die Sportvereine künftig hart treffen werden. Andauernde Verhand-lungen um die Ausgestaltung des „Pakt des Sports“ zwischen Landessportbund und Landesregierung hatten in den letzten Wochen für Unsicherheit bei den Sportvereinen im Land gesorgt. Dass durch die geplanten Sparmaßnahmen der Landesregierung sowie voraussichtlich geringere Lotterieeinnahmen auch die Sportvereine im Land betroffen seien, bedauerte die Landtagsabgeordnete. Watermann-Krass stellte aber auch fest: „Ich werde mich für die Fortführung von so wichtigen Modellen, wie den Bewegungskin-dergärten, einsetzen.“ Der Kreissportbund bietet hierbei Kindergärten Beratung, Fortbil-dungen, Qualitätssicherung und Zertifizierung an. Bisher gibt es im Kreis Warendorf 22 zertifizierte Bewegungskindergärten.

Im weiteren Gespräch erkundigte sich die Abgeordnete auch über Kooperationen mit Of-fenen Ganztagseinrichtungen. Der KSB Warendorf sei stark daran interessiert, die Zu-sammenarbeit mit den OGS-Anbietern auszubauen, so Christof Kelzenberg. Hier wün-sche man sich eine noch größere Beteiligung des KSB, um qualitativ hochwertige Be-wegungsangebote in der Ganztagsbetreuung im ganzen Kreis sicherstellen zu können. Watermann-Krass signalisierte hier ebenfalls Unterstützung: „Bewegung und Sport stellen ein zentrales Element im Bildungs- und Betreuungsangebot dar. Hier die Fachkenntnis der Vereine und des KSB einzubeziehen ist unverzichtbar.“

Der Kreissportbund Warendorf e.V. umfasst 302 Vereine mit insgesamt etwa 91.000 Mitgliedern. Somit sind knapp 32 % der Menschen im Kreis Warendorf Mitglied in einem Sportverein. Der Kreissportbund ist für die Aus- und Weiterbildung von Übungsleitern und Trainern in den Vereinen zuständig. Im Rahmen unterschiedlicher Projekte bietet der Kreissportbund darüber hinaus Weiterbildungen für Erzieherinnen und Erzieher sowie im Bereich des Seniorensports an.

 
 

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