Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Mehr Werbung für die Pflege – Annette Watermann-Krass besucht Seniorenheim in Wadersloh

Gesundheit

Bernd Marx, Andreas Wedeking, Fritz Wolk, Annette Watermann-Krass

"Wir müssen Werbung machen für die Pflege" stimmte Annette Watermann-Krass dem Einrichtungsleiter des Seniorenheims St. Josef in Wadersloh, Andreas Wedeking, zu. Die Landtagsabgeordnete war zu Besuch in Wadersloh um sich gemeinsam mit dem örtlichen Fraktionsvorsitzenden Bernd Marx über Entwicklungen und Herausforderungen in der Pflege zu informieren.

Annette Watermann-Krass, konnte selbst bereits im Verlauf eines Praktikums in einer Pflegeeinrichtung viele Einblicke in die Arbeit vor Ort gewinnen. Von ausführlicher Dokumentationspflicht und den Prüfungen der Pflegeheime konnte sich die Abgeordnete also ein Bild machen. Wedeking forderte, dass bei den jährlichen Beurteilungen der Pflegeheime das Bewohnergespräch wichtiger werden müsse um auch „weiche Kriterien“ in die Bewertung miteinbeziehen zu können. „Man muss die Menschen auch fragen, ob sie sich hier wohlfühlen.“ erklärte Wedeking.

Vor dem Hintergrund der steigenden Zahlen pflegebedürftiger alter Menschen und dem drohenden Fachkräftemangel begrüßte Watermann-Krass die 2012 neu eingeführte Ausbildungsumlage, an der alle ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen beteiligt werden. Andreas Wedeking betonte, das Seniorenheim St. Josef habe ohnehin bereits zuvor viele Ausbildungsplätze angeboten, ebenso wie das dem selben Träger angehörende Seniorenzentrum in Stromberg. Man könne auch immer mehrere Auszubildende übernehmen. Dennoch, so war man sich einig, müssten die Pflegeberufe noch attraktiver werden. Fritz Wolk, Pflegedienstleiter in Stromberg, wies in diesem Zusammenhang darauf hin, wie wichtig ein gutes Betriebsklima und eine sachgerechte Bezahlung für das Personal seien.

Watermann-Krass und Marx zeigten sich auch beeindruckt vom ehrenamtlichen Engagement im Seniorenheim. Singkreis, Bingo und vor allem die Besuchsdienste spielten eine wichtige Rolle, betonte auch Wedeking, denn sie böten den Bewohnern Abwechslung und Teilhabe.

 
 

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