Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Konstruktiver Dialog zwischen SPD und katholischer Kirche

Allgemein

Auf Einladung von Weihbischof Dr. Stefan Zekorn trafen sich Mitglieder des SPD-Kreisvorstandes und die Dechanten des Kreises Warendorf zur Fortsetzung ihres regelmäßigen Dialogs. Eingangs ging SPD-Kreisvorsitzender Bernhard Daldrup auf die Kommunal- und Europawahlen ein. Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass trotz des engagierten Wahlkampfes aller Parteien und der Zusammenlegung der beiden Wahlen die Wahlbeteiligung zu niedrig war.

„Wir müssen insgesamt vermitteln, dass das demokratische Wahlrecht ein hohes Gut in der Demokratie ist. Die Erhöhung der Wahlbeteiligung ist eine Herausforderung an viele gesellschaftliche Akteure, nicht nur an die Parteien." Das Interesse an der Kommunalpolitik müsse geweckt werden Er hoffe, dass die lokalen Themen und Wahlen wieder stärker Einzug in die Schulen fänden. Außerdem sprach er sich für ein allgemeines Ausländerwahlrecht für diejenigen aus, die seit längerer Zeit in Deutschland leben. Das ist in vielen Ländern in Europa und Amerika möglich, warum nicht auch bei uns?

Das Verhältnis von Staat und Kirche sowie der kirchlichen Wohlfahrtsorganisationen thematisierte Dr Zekorn unter Hinweis auf einen kürzlich im Landtag verabschiedeten Entschließungsantrag. In dem ausführlichen Gespräch äußerte er: „In den subsidiären Leistungen vieler gesellschaftlicher Gruppen und auch der Kirchen liegt ein großen Reichtum unserer Gesellschaft, der von der Politik anerkannt und durch entsprechende Rahmenbedingungen gefördert werden sollte.“

Annette Watermann-Krass, MdL, ging auf die Debatte im Landtag ein und erklärte: „Wir sind uns parteiübergreifend einig, dass das Engagement der Kirchen und besonders der kirchlichen Wohlfahrtsverbände Anerkennung und Wertschätzung verdient.

Gleichzeitig haben wir auf Landesebene aber auch festgehalten, dass die Grundrechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auch für Beschäftigte der Kirchen gelten und der Staat sicherstellen muss, dass diese Grundrechte gewahrt werden.“

Weihbischof Zekorn äußerte, dass die Grundrechte von den Kirchen selbstverständlich geachtet würden, und wünschte sich eine Unterstützung des in der Verfassung verankerten Selbstbestimmungsrechts der Kirchen.

Auf Anregung von Dechant Buddenkotte erläuterte Bernhard Daldrup den Zeitplan des Bundestages zur gesetzlichen Regelung der Sterbehilfe. Es bestehe gesetzlicher Regelungsbedarf, aber es werde in der Frage sicherlich keine einheitlichen Fraktionspositionen geben. Das ist eine Gewissensfrage, bei der sich jeder Abgeordnete unabhängig von Parteizugehörigkeit entscheidet. Daldrup äußerte den Wunsch, dass sich die Kirchen aktiv an der Debatte beteiligten und kündigte dazu eine Diskussionsveranstaltung in naher Zukunft an.

 

Auf dem Foto sind von links nach rechts zu sehen:

Michael Spanke, Kreisdekanat Warendorf; Bernhard Daldrup, SPD-Kreisvorsitzender, Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass, Dechant Kemper aus Oelde, Weihbischof Dr. Stefan Zekorn, Dechant Buddenkotte aus Sendenhorst, Mechtild Bürsmeier-Nauert, Vorstand SPD-Kreisverband, Dechant Mombauer aus Ostbevern, Franz-Ludwig Blömker, SPD-Kreistagsmitglied.

 

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