Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Internationaler Frauentag 2014: Es gibt noch viel zu tun!

Allgemein

Zum Internationalen Frauentag am 08. März 2014 erklären Annette Watermann-Krass, MdL und Bernhard Daldrup, MdB:

„Auch mehr als 100 Jahre nach dem ersten Internationalen Frauentag gibt es in Sachen Gleichstellung noch viel zu tun. Ursprünglich vor allem auf den Kampf um das Frauenwahlrecht konzentriert, steht der 8. März heute für eine Vielzahl an Herausforderungen, die bewältigt werden müssen, bevor die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an der Gesellschaft verwirklicht ist.

Immer mehr Frauen sind heute erwerbstätig und dadurch auch finanziell unabhängiger. Eine durchschnittliche Lohnlücke von 21 Prozent zeigt uns aber deutlich, dass wir in der Arbeitswelt noch lange keine Gleichstellung erreicht haben. Die SPD kämpft deshalb für gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit. Der schlechtere Verdienst vieler Frauen macht sich schließlich auch in der Rente bemerkbar, die am Ende einer Frauenerwerbsbiografie durchschnittlich nur halb so groß ist, wie die eines Mannes.

Mit 70 Prozent stellen Frauen die Mehrheit der Beschäftigten im Niedriglohnsektor. Gerade im Kreis Warendorf gibt es überdurchschnittlich viele Minijobberinnen. Diese und andere Formen der prekären Beschäftigung sind langfristig mitverantwortlich für niedrigere Renten und bieten keine eigenständige Existenzsicherung. Die SPD setzt hier mit dem flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn, von dem insbesondere Frauen profitieren werden, ein klares Zeichen.

Neben der Angleichung der Einkommen von Männern und Frauen muss aber auch in vielen anderen Lebensbereichen noch für mehr Gleichstellung gearbeitet werden. Eine Abkehr von veralteten Rollenmustern und geschlechtsspezifischen Zuschreibungen ist dafür nötig. Der von der SPD maßgeblich vorangetriebene Ausbau der Kinderbetreuung bedeutet noch keine gleichberechtigtere Aufteilung von Care-Arbeiten innerhalb der Familie. So wird die Betreuung und Pflege von Angehörigen auch heute noch vor allem von Frauen ausgeführt, was wiederum Auswirkungen auf Ihre Teilhabe am Arbeitsmarkt und berufliche Entwicklungschancen hat. Die SPD steht für Chancengleichheit – nicht nur, aber besonders am Internationalen Frauentag.

Der 8. März dient dazu, Aufmerksamkeit auf den noch vor uns liegenden Weg zur Gleichstellung zu lenken. Gleichzeitig nutzen wir den Tag auch dazu die bisherigen Errungenschaften im Kampf um die Gleichberechtigung von Männern und Frauen zu feiern. Seit mehr als 100 Jahren kämpfen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten für die Gleichberechtigung und der Kampf geht weiter. Es gibt noch viel zu tun!“

 

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