Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Halali, die Jagd auf das Jagdgesetz ist jetzt vorbei

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Die Berichterstattung über die Jahrestagung der Jäger hat mich verwundert. Als zuständige Fachpolitikerin, habe ich mich auf vielen Veranstaltungen den Diskussionen der Jägerinnen und Jägern gestellt. Auch mit Herrn Hallermann hat es etliche gute, sachliche  Diskussionen gegeben. Vor der Verabschiedung des Gesetzes habe ich persönlich Herrn Hallermann die Ergebnisse unserer Verhandlungen erläutert. Da die Plenarsitzung in Düsseldorf am Mittwoch bis nach 22 Uhr dauerte, habe ich eine Teilnahme an der Jahresversammlung der Jäger von Anfang an abgesagt.

Wie dem Artikel zu entnehmen ist, hat der CDU-Kollege Rehbaum, die Plenarsitzung frühzeitig verlassen und an wichtigen Abstimmungen über Gesetze und Anträge nicht teilgenommen. Stattdessen stellt er sich vor die Kreisjägerschaft und kritisiert das unparlamentarische Verhalten der SPD. Welche Doppelmoral.

Auch die ungeheuerlichen Behauptungen, wir hätten den Ausschuss belogen und Debatten boykottiert, sind völlig haltlos und unter populistischem Oppositionsgetöse zu verbuchen. 

 

Für die SPD steht am Ende der langen Verhandlungen über das ökologische Jagdgesetz fest: Von den 15 von den Jagdverbänden immer wieder vorgebrachten Punkten, die im Zentrum der vielen Diskussionen standen, haben wir gut 9 Punkte im Verfahren vom Referentenentwurf bis zur Abstimmung am Mittwoch verändert. Es waren harte Verhandlungen, bei denen die SPD entscheidend mitgewirkt hat. Zu nennen sind da vor allem die Abschaffung der Jagdsteuer, die Fütterung von Schwarzwild in Notzeiten und die Öffnungsklausel bei der Fuchsjagd im Kunstbau.

 

Ich kann nur sagen: Mit dem verabschiedeten Landesjagdgesetz haben wir einen fairen Ausgleich geschaffen. Dies war möglich, weil wir einen intensiven Dialog zwischen Jägerschaft, Natur- und Tierschützern geführt haben.  Wir schaffen damit eine breite Akzeptanz der Jagd in der Bevölkerung. Die Jägerinnen und Jäger in Nordrhein-Westfalen können zufrieden sein. Sie erhalten ein zeitgemäßes Instrument, das die Zukunft der Jagd langfristig sichert. Jetzt ist es am Landesjagdverband, sich selbst und die vielen Mitglieder, die er mit markigen Sprüchen auf die Bäume geschickt hat, von da oben wieder runter zu holen.​

 
 

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