Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Großes Angebot erfordert hohe Arbeitsbereitschaft

Familie und Jugend

Annette Watermann-Krass besucht die Kita Zwergenburg in Drensteinfurt

Ab auf Matten und los! Bewegung und Ernährung sind die Aushängeschilder der Kita Zwergenburg in Drensteinfurt. In der fünfgruppigen Einrichtung gibt es zwei Turnhallen, in denen wöchentlich neue Parcours aufgebaut werden, außerdem Angebote wie Yoga, Tennis und Voltigieren. SPD-Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass schaute sich kürzlich die Einrichtung gemeinsam mit Jutta Schweda, Andy Hoppe und Christopher Merten von der SPD Drensteinfurt an. Der Erfolg der Angebote spricht für sich. „Mit Bewegung sind unsere Kinder viel fitter und selbstbewusster“, freut sich Kita-Leiterin Petra Wrede. „Wir haben immer viele Anmeldungen. Die richtige Ernährung und regelmäßige Bewegung für ihre Kinder ist den Eltern sehr wichtig.

2002 startete die Elterninitiative ihr Betreuungsangebot mit neun Übermittagsplätzen. Mittlerweile betreut die Elterninitiative, deren Dachverband der paritätische Wohlfahrtsverband ist, 103 Kinder in fünf Gruppen und hat 82 Übermittagsplätze. 24 Kinder sind unter drei Jahre alt. Das Team setzt sich aus 17 Mitarbeitern zusammen, davon haben zwei die motopädische Zusatzausbildung. In Drensteinfurt gibt es ein Verbund-Familienzentrum (MiO), zu dem die Zwergenburg als Verbundeinrichtung gehört.

So viel Angebot erfordert allerdings auch hohen Einsatz. Petra Wrede stellt regelmäßig Förderanträge. Sie ist froh, dass es zusätzlich zum Team Menschen wie Berit Fälker gibt, die ehrenamtlich im Vorstand der Elterninitiative mitarbeiten. Fälker ist die 1. Vorsitzende und kümmert sich um die Buchhaltung im Haus. „Anträge sind immer langwierig und es ist viel Arbeit“, erklärt sie, „aber es wäre schön, wenn wir den Standard halten könnten.“ So wünscht sich die Kita eine größere Küche, damit das Essen, dass aktuell jeden Mittag angeliefert wird, direkt vor Ort frisch zubereitet werden kann. „Die Kinder essen in der Kita und bekommen nicht mit, wie Mama zu Hause kocht“, veranschaulicht Berit Fälker. „Sie müssen früh lernen, was Regionalität ist und wo das Essen her kommt. Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass das eines Tages klappt.“

Annette Watermann-Krass gründete in den achtziger Jahren selbst eine Elterninitiative in Sendenhorst, weil es zu wenig Betreuungsangebote gab. So fand sie den Weg in die Politik. „Im Laufe der Zeit sind wir deutlich vorangekommen“, so die Abgeordnete. „Wir haben jetzt ein ganz neues Kindergartengesetz in der Entwicklung. Klar ist, dass mehr Geld ins System muss. Wir brauchen sichere Arbeitsplätze, mehr Qualität und einen anderen Betreuungsschlüssel.“ Weiter plädiert Watermann-Krass auf die Sockelfinanzierung, über die auch 30 Stunden Kinderbetreuung für alle Eltern kostenlos bleiben sollen. „Hier wird das schon gut gelebt“, resümiert sie nach dem Rundgang durch die geräumige, helle Kita. „Bleiben Sie in jedem Fall dran und fordern Sie, was Sie brauchen. In den ersten sechs Lebensjahren der Kinder müssen wir gut sein.“

Der einstimmige Wunsch an die Politik: Eine bessere finanzielle Ausstattung und eine einfachere Dokumentation. Annette Watermann-Krass ist zuversichtlich. „Ich habe den Eindruck, dass hier das Team gemeinsam mit dem Träger unterwegs ist. Ich verspreche, Ihre Anliegen mit in den Landtag zu nehmen.“

Foto: (v.l.) Jutta Schweda, Andy Hoppe, Andrea Leistner (stellvertretende Leiterin), Christopher Merten, Berit Fälker (Vorsitzende Elterninitiative), Petra Wrede (Kita-Leitung) und Annette Watermann-Krass.

 
 

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