Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Gespräch mit Minister Groschek zur B64N/Umgehungsstraße Freckenhorst

Verkehr

Zu einem Gespräch mit Bau- und Verkehrsminister Michael Groschek reiste jetzt eine Abordnung der Warendorfer und Freckenhorster SPD nach Düsseldorf in den Landtag. Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass und Bundestagsabgeordneter Bernhard Daldrup, die den Termin mit dem Minister vermittelt hatten, nahmen ebenfalls am Gespräch teil. Neben den Perspektiven der Umgehungsstraße Freckenhorst und der B 64n sprach die Delegation auch über die Möglichkeiten einer städtebaulichen Aufwertung von Freckenhorst.

„Durch die runden Tische zur B64 und die Entkopplung der Planung der Freckenhorster Straße ist endlich wieder Bewegung in die Diskussion gekommen“, erklärten Daldrup und Watermann-Krass. Auch die SPD vor Ort begrüße diese Entwicklung außerordentlich, erklärte Andreas Hornung.

Minister Groschek machte deutlich, dass sein Ministerium die B 64n nach wie vor für notwendig halte, die Freckenhorster Umgehung sowieso. Gleichermaßen sprach sich der Minister für eine bessere Schienenverbindung aus: "Eigentlich bräuchten wir eine Mobilitätsplanung, die die verschiedenen Verkehrsträger gleichermaßen betrachtet", so der Minister.

Der Grundsatz "Erhalt vor Neubau" gelte im Bund wie im Land, doch werde es stets auch Mittel für Neubauten geben. Der Südwestabschnitt der Freckenhorster Umgehung von der Hoetmarer zur Everswinkeler Straße stehe im vordringlichen Bedarf des Landesstraßenbedarfsplanes, für den es einen separaten Planungsauftrag gebe. Ein zweiter für den Nordwestabschnitt der Umgehung – von der Everswinkeler Straße bis zur B 64n – werde folgen.

Für die B 64n hänge alles vom Bundesverkehrswegeplan ab, dessen Entwurf im Dezember in Berlin vorgelegt werden soll, so Groschek. Im kommenden Jahr solle er zunächst vom Kabinett und anschließend vom Bundestag beschlossen werden. „Der gesamte zeitliche Ablauf ist jedoch noch ein Buch mit sieben Siegeln“, machte Minister Groschek deutlich. Auch Bernhard Daldrup wies darauf hin, dass es eine bisher ungekannte Beteiligung der Öffentlichkeit geben soll. "Im Prinzip, kann sich jedermann zu dem Entwurf äußern." Wenn dieses Verfahren in großem Umfang wahrgenommen werde, könne niemand sagen, wie sich das auf den Zeitplan auswirke, so der Minister. Groschek gab seinen Besuchern jedoch eine Einschätzung mit auf den Weg: „Im günstigen Fall könnte das Planfeststellungsverfahren für die B 64n im kommenden Jahr beginnen.“

Zuvor hatte die Delegation aus Warendorf und Freckenhorst die Gelegenheit genutzt, um mit Karl Jasper zu sprechen, im Ministerium zuständig für integrierte Stadterneuerung und Städtebauförderung. Christian Elsner stellte die aktuelle Lage dar. Der Marktplatz mit der Kirche sei über die Jahre deutlich verbessert worden, allerdings gebe es deutlich sichtbare Leerstände und Verfall an den Durchfahrtsstraßen. Karl Jasper machte deutlich, dass er die Situation in Freckenhorst kennt: „Probleme wie in Freckenhorst gibt es in vielen Gemeinden in NRW, allerdings sind mir nur wenige andere Orte bekannt, in denen es an der Hauptverkehrsachse so viele Leerstände gibt und so viele alte Häuser eine schlechte Bausubstanz haben.“

Das Ministerium könne durchaus dabei helfen, eine Verbesserung der Situation herbei zu führen, erklärte Jasper, doch dafür bedürfe es eines städtebaulichen Rahmenplans, ähnlich dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für die Warendorfer Altstadt. Eine solche Entscheidung müsse zunächst von der Stadt getroffen werden. Vorteilhaft sei es sicherlich, die Freckenhorster Werbegemeinschaft in das Verfahren mit einzubeziehen.

Für die Beteiligten war das Gespräch ein Gewinn: "Ich bin froh, dass wir die Gelegenheit bekommen haben, in der Landeshauptstadt direkt mit dem Minister und seinen Mitarbeitern zu sprechen, weil wir jetzt wissen, woran wir sind", zieht Christian Elsner ein positives Resümee der Reise. "Und es ist gut zu wissen, dass unsere Abgeordneten mit uns an einem Strang ziehen."

Bildunterschrift: Andreas Hornung, Annette Watermann-Krass, Christian Elsner, Bernhard Karger, Bernhard Daldrup, Minister Michael Groschek, Michael Gierhake und Peter Marberg

 

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