Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Gemeinsamer Austausch ist wichtig

Allgemein

Es war das erste Aufeinandertreffen nach seiner Wahl zum Bürgermeister. Wolfgang Annen freute sich über einen Besuch vom SPD-Bundestagsabgeordneten für den Kreis Warendorf, Bernhard Daldrup. Begleitet wurde der Berliner Politiker bei seinem Besuch im Ostbeverner Rathaus von der Landtagsabgeordneten Annette Watermann-Krass.

„Es ist nicht nur wichtig, dass wir uns kennen lernen, ebenso wichtig ist auch der gemeinsame Austausch“, waren sich die drei Politiker einig. Und so gab es bei der ersten Zusammenkunft auch eine Menge an Informationen von beiden Seiten.

„Ich bin erfreut zu hören, mit wie viel Schwung Ostbevern seine Zukunft gestaltet“, zeigt sich Daldrup beeindruckt. Hatte ihm doch der erste Bürger der Bevergemeinde zuvor ausführlich von den Planungen zur Ausweisung eines neuen Baugebietes, der Entwicklung eines weiteren Gewerbegebietes, den Ideen zur Umgestaltung und Attraktivierung der Hauptstraße, einschließlich Rathausneubau sowie eines barrierefreien Umbaus des Bahnhof Brocks berichtet. Daneben stand aber auch die aktuelle Situation von Flüchtlingen in Ostbevern auf der Gesprächsagenda.

„Wir werden in diesem Jahr zwar noch mit dem Bau einer neuen Asylbewerberunterkunft beginnen, aber bis zu dessen Fertigstellung wird noch einige Zeit vergehen. Doch täglich müssen wir mit Zuweisungen weiterer Flüchtlinge rechnen und wir wissen nicht mehr, wo wir sie noch unterbringen sollen“, weist Ostbeverns Bürgermeister auf die schwierige Situation in der Bevergemeinde hin. Doch er konnte auch positives berichten:

„Alle 4 Fraktionen des Gemeinderates haben ein gemeinsames Positionspapier zum Thema Asyl- und Flüchtlingspolitik verfasst und die Gemeinde hat eine Sozialarbeiterin eingestellt, die die Hilfsangebote und das große ehrenamtliche Engagement vor Ort koordiniert“ so Annen.

Eine Patentlösung, wie das Unterbringungsproblem gelöst werden kann, hatte Bernhard Daldrup zwar auch nicht im Gepäck, doch durch die Bereitstellung von zusätzlichen Mitteln in Höhe von je 500 Mio. Euro in den Jahren 2015 und 2016, so seine Aussage, hätten Bund und Länder bereits auf die Nöte der Kommunen reagiert. „Angesichts der Herausforderungen für die Kommunen muss es das Ziel sein, die Kommunen von den finanziellen Lasten freizustellen“, erläuterte er die nächsten Schritte, die nun folgen müssten. Dem pflichtete auch Annette Watermann-Krass bei: „Es ist wichtig, die Kommunen bei dieser wichtigen Aufgabe zu unterstützen“.

Ebenso bot Daldurp seine Hilfe bei Fragen zum Thema „Windkraftanlagen“ wie auch bei der Ausweisung weiterer Gewerbeflächen an. „Als langjähriges Mitglied im Regionalrat kann ich sicher bei so mancher Problemstellung weiterhelfen“.

Konsens herrschte auch noch einmal zum Abschluss des Gesprächs: „Wir werden weiterhin im Gespräch bleiben und solcherlei Zusammentreffen sicherlich regelmäßiger etablieren“. 

 

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