Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Forum Gesundheitspolitik

Gesundheit


Günter Garbecht MdL; Bärbel Bas MdB

Wir laden Sie herzlich zu unserem nächsten Sonntagsgespräch ein, und zwar am Sonntag, dem 7. Juli, ab 11.00 Uhr im Bürgerhuas Oelde, Bernhard-Raestrup-Platz 10. Diskutieren Sie mit uns über die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens, medizinische Leistung, Kostenentwicklung und Finanzierung. Über die allgemeine Diskussion der Gesundheitspolitik hinaus wollen wir uns mit einem speziellen Thema befassen: Wie sieht das Rettungswesen in der Zukunft aus?

Diskutieren Sie mit

  • Bärbel Bas, MdB, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages
  • Günter Gabrecht, MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales

"Neben den Fragen der ärztlichen Versorgung und der Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser erreichen uns immer wieder Anfragen zur Zukunftsentwicklung dieses Sektors", so Bernhard Daldrup, SPD-Bundestagskandidat, der gemeinsam mit Thomas Trampe-Brinkmann zu der Veranstaltung einlädt. (Einladung)

Der Rettungsdienst in Deutschland gehört im weltweiten Vergleich zu den am besten ausgerüsteten und organisierten Systemen der Notfallversorgung. Ein flächendeckendes System von Rettungsleitstellen, bodengebundenen Rettungsmitteln sowie von Rettungshubschraubern steht an allen Tagen des Jahres zur Verfügung. Patienten werden entsprechend ihrer  Bedürftigkeit von Rettungsassistenten und Notärzten versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Damit ist der Rettungsdienst, neben der ambulanten und der stationären Versorgung von Patienten, eine tragende Säule der Gesundheitsversorgung. 

Allein in Nordrhein-Westfalen nehmen jährlich ca. 1,75 Mio. Menschen Leistungen des Rettungsdienstes in Anspruch und dies mit deutlichen jährlichen Steigerungsraten. Diese Leistungen werden auf der Grundlage des Sozialgesetzbuches (SGB V) von den Krankenkassen vergütet und betragen in NRW pro Kopf und Jahr derzeit ca. 18,60 €.

Trotz dieser Leistungen gibt es Reformbedarf: Qualifikation und Kompetenz des Personals oder die ausreichenden Versorgung mit Notärzten, gerade in ländlichen Gebieten, wird derzeitig heftig diskutiert. Die Aufnahmekapazität der Krankenhäuser und Intensivstationen ist oftmals ausgeschöpft und kann zu einem „Notfalltourismus“ führen, zu Lasten des Patienten.

Zur Weiterentwicklung des Rettungsdienstes hat der Bundestag im Februar das neue Notfallsanitätergesetz beschlossen. Zeitgleich berät der Landtag ein neues Rettungsdienstgesetz  für NRW. Ziel beider Gesetze ist es, die Versorgungsqualität von Notfallpatienten zu erhöhen und den Rettungsdienst zu modernisieren. 

Diesen Prozess der Gesetzgebung wollen wir mit Ihnen diskutieren, um so auch der Politik praxisnahe Erfahrungen an die Hand zu geben.

 

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