Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

„Familiendorf Milte“ holt Kinderbetreuung 2013 wieder nach Milte

Familie und Jugend

„Ich unterstütze gerne die Initiative der Planungsgruppe.“, erklärte die SPD-Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass jetzt anlässlich eines Besuchs auf dem Hof Lambert Borgmanns an der Dorfstraße in Milte. Ideengeber Borgmann möchte, wie mehrfach berichtet, auf dem elterlichen Anwesen, einen Mehrgenerationenhof schaffen - und damit auch die Kinderbetreuung wieder nach Milte zurückholen.

Begleitet wurde Watermann-Krass von den drei Milter Initiatorengruppen: der Kolpingsfamilie Milte, der Geschichtswerkstatt Milte, dem Arbeitskreis Umwelt und Verkehr und zusätzlich von einigen SPD-Mitgliedern des Stadtverbandes, des Kreistags und des Stadtrats. Nach dem Motto „Kurze Beine - Kurze Wege" müsse es in Milte wieder eine Möglichkeit der Kinderbetreuung insbesondere für U3 Kinder geben, so Watermann-Krass.

Durch den Teilumbau des denkmalgeschützten Fachwerkhauses auf der Dorf-straße zum generationenübergreifenden Treffpunkt, werde jetzt zeitnah die U3-Betreuung wieder nach Milte geholt. Bereits ab Frühjahr 2013 soll die Spielgruppe in Trägerschaft des Kolping-Bildungswerks, die derzeit in einem Kindergarten in Sassenberg betreut wird, in die neuen Räumlichkeiten einziehen.

Noch müssen die 15 Kinder der „Zwergengruppe“ mit ihren Eltern täglich etwa zehn Kilometer von Milte nach Sassenberg und zurück auf sich nehmen, da die Kinder derzeit in einem Kindergarten in Sassenberg betreut werden. Ein nach Ansicht aller Beteiligten unhaltbarer Zustand, der dringend abgestellt werden müsse. Abhilfe soll hier eine von Lambert Borgmann entwickelte Idee schaffen, die im Rahmen der Gesprächsrunden zum Dorfentwicklungskonzept (DEK) entstand. Der neue Verein Familiendorf Milte, dessen Gründung zum September zurzeit vorbereitet wird, möchte das Projekt aus dem DEK umsetzen und den Ortskern zum generationenübergreifenden Mittelpunkt umgestalten. Ziel ist es, im Zuge des demografischen Wandels einen familienfreundlichen und senioren-gerechten Ortskern zu schaffen. Hier sollen die vorhandenen Partner in einem sozialen Netzwerk verknüpft und an einen „Mehrgenerationenhof“ angebunden werden. Anfangs möchten die Initiatoren die oben genannte räumliche Situation für die „Zwergengruppe“ verbessern.

Darüber hinaus möchte der Verein Familiendorf Milte durch den Mehrgeneratio-nenhof die Dorfgemeinschaft stärken und neue Dienstleistungen für alle Genera-tionen anstoßen und mitgestalten.
Somit könnten unter anderem ein Einkaufs- und Lieferservice für Senioren ent-stehen oder gezielte Dienstleistungen für junge Familien, um so unter anderem die Abwanderung aus Milte einzuschränken.

„Durch einen „Mehrgenerationenhof“ im Dorfzentrum wird ein wichtiger Baustein für eine gute Dorfgemeinschaft geschaffen.“, unterstrich die Landtagsabgeordne-te Annette Watermann-Krass die Bedeutung dieser Initiative für Milte. Auch die SPD-Fraktionsvorsitzende in Warendorf, Andrea Kleene-Erke, sicherte ihre Unterstützung für dieses Projekt im Warendorfer Stadtrat zu.

 
 

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