Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Fachgespräch bei der Drogen- und Suchtberatung quadro

Gesundheit

Wetterkamp, Fleischhauer, Kraft, Rahner, Blömker, Esper, Arnkens-Homann, Watermann-Krass, Sinder

Glücksspiel, Mediensucht, Alkoholexzesse unter Jugendlichen – an Themen mangelte es nicht beim Gespräch der SPD-Politikerinnen und -Politiker mit Vertretern von quadro, der kreisweiten Drogen- und Suchtberatung von Caritasverbänden und SKM. Neben der Landtagsabgeordneten Annette Watermann-Krass und der Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion, Dagmar Arnkens-Homann, nahm auch Franz-Ludwig Blömker, Kandidat für das Amt des Landrats, am Gespräch in den Räumen der Caritas in Ahlen teil. Begrüßt wurden die interessierten Gäste von den Geschäftsführern der Caritasverbände Ahlen und Kreis Warendorf, Heinrich Sinder und Herbert Kraft, sowie den Leitern der vier Beratungsstellen im Kreis, Hermann Wetterkamp (Ahlen), Gerd Fleischhauer (Beckum und Oelde) und Thorsten Rahner (Warendorf).

Rahner berichtete zunächst über das Angebotsspektrum der Beratungsstellen, die neben sozialpädagogische, auch therapeutisch geschultes Personal vorhalten und zusätzlich zum Beratungsangebot in Fachzirkeln mitarbeiten und in regelmäßigen Abständen Fachtagungen zu unterschiedlichen Themen anbieten.
„Hat sich die Klientel in den vergangenen Jahren verändert?“, wollten Watermann-Krass und Arnkens-Homann im anschließenden Gespräch wissen. Wetterkamp erläuterte, dass die Beratungsfälle sich nach wie vor am stärksten auf die Gruppe der Alkoholiker konzentriere, das Thema Mediensucht aber immer mehr an Aktualität gewinne. „Internetsucht betrifft vor allem auch Menschen im Alter von 30-40 und nicht nur, wie man annehmen könnte, Kinder und Jugendliche“, so Wetterkamp. Mithilfe einer ausgewogenen Medienerziehung müsse man aber bereits frühzeitig dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche einen verantwortungsvollen Umgang mit Medien lernten, waren sich alle Anwesenden einig. Die Politikerinnen erkundigten sich im weiteren Gespräch auch nach Beratungsangeboten für spezielle Zielgruppen, wie zum Beispiel Menschen mit Migrationshintergrund.
Während Probleme mit Glücksspiel oder Medikamentensucht eher bei älteren Menschen aufträten, steige bei Jugendlichen in den vergangenen Jahren die Zahl der Alkoholexzesse, stellten die Experten fest. Hier biete man mit kurzfristigen Beratungsterminen schnelle Hilfe für Eltern und Jugendliche an.
„Die quadro-Beratungsstellen bieten hilfesuchenden Menschen im Kreis Warendorf eine wichtige Anlaufstelle und leisten Aufklärungs- und Präventionsarbeit in Schulen und auf Fachveranstaltungen. Unsere Unterstützung für diese wichtige Arbeit werden wir fortsetzen“, erklärten die SPD-Vertreter.

 
 

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