Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Expertenanhörung im Landtag: Flexibilität im Offenen Ganztag darf nicht zu Lasten der pädagogischen Qualität gehen

Schule und Bildung


Annette Watermann-Krass

„Eltern brauchen eine verlässliche und qualitativ hochwertige Betreuung ihrer Kinder“ kommentiert Annette Watermann-Krass die heutige Anhörung im Landtag NRW zum Antrag „Mehr Flexibilität für den Offenen Ganztag im Primarbereich“ (CDU und FDP, DS 16/1473). Der Antrag bezieht sich auf die Kritik, die Elternverbände an der verpflichtenden regelmäßigen Teilnahme am Offenen Ganztag an fünf Wochentagen geübt hatten.

Die Anhörung habe gezeigt, dass sich einige Eltern ein flexibleres Angebot wünschten und den Betreuungsaspekt in der OGS in den Mittelpunkt stellen, schildert Watermann-Krass. Bildungsexperten, zum Beispiel die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und die Wohlfahrtsverbände, die zu 70 Prozent Träger der OGS in NRW sind, warnten jedoch davor, die positiven Effekte, die insbesondere Kinder aus bildungsfernen Schichten durch die Teilnahme am Offenen Ganztag genössen, zu gefährden, stellte die Abgeordnete fest.

Bereits im „Bildungsbericht Ganztagsschule NRW“ aus dem Jahr 2011 wurde auf den Elternwunsch nach mehr Flexibilität der Betreuungszeiten hingewiesen. Gleichzeitig wird betont, dass sich „besonders die regelmäßige und tägliche Teilnahme am OGS-Angebot positiv auf die soziale und persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler auswirkt“.

Annette Watermann-Krass macht deutlich: „Im Kreis Warendorf nehmen über 1000 Kinder am Offenen Ganztag teil – an vielen Schulen ist das Nachmittagsangebot zum selbstverständlichen Teil des Schullebens geworden. Wir dürfen den Elternwillen bei der Ausgestaltung der OGS-Betreuung natürlich nicht ignorieren. Die jetzigen Rahmenrichtlinien geben uns aber bereits jetzt genügend Spielraum, flexibel zu reagieren, wenn zum Beispiel der Geburtstag der Großmutter ansteht. Das zusätzliche Angebot „Schule von acht bis eins“ bietet außerdem Lösungen für einen generell geringerer Betreuungsbedarf an. Grundsätzlich sollte aber das Ganztags-Angebot als Bildungsangebot in seiner jetzigen Form weiter geführt bzw. qualitativ noch weiter ausgebaut werden.“

 
 

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