Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Evangelische Kirche und Kreis-SPD im Dialog

Allgemein

Flüchtlingspolitik, kommunale Sozialpolitik  und gesetzliche Regelung der Sterbehilfe zentrale Themen

Zu dem Gesprächskreis evangelische Kirche und SPD im Kreis Warendorf  trafen sich die Mitglieder des SPD-Kreisvorstands mit dem stellvertretenden Superintendenten Pfarrer Dr. Tilman Walther-Sollich (Öffentlich­keitsarbeit und politische Diakonie im Kirchenkreis Hamm), Pfarrer Markus Möhl (Gemeindebezirk-Nord Pauluskirche, Ahlen) und Volker Alteheld (Geschäftsführer des Jugendreferats im Kirchenkreis Hamm) zu ihrer turnusmäßigen Gesprächsrunde auf Einladung des SPD-Kreisvorsitzenden Bernhard Daldrup.

Aktuelles Thema war der Gedankenaustausch über die Situation der Flüchtlinge insbesondere im Kreis Warendorf. Es gab die gemeinsame Einschätzung, dass in der Öffentlichkeit durchaus eine Offenheit zur Auf­nahme von Flüchtlingen und zahlreiche ehrenamtliche Initiativen vorhanden sind. „Wir begrüßen gemeinsam die zahlreichen zivilgesellschaftlichen Aktivitäten, die nicht zuletzt in den Demonstrationen für ein tolerantes und weltoffenes Land zum Ausdruck kommen. Gleichwohl ist uns bewusst, dass bei der Bevölkerung mit größtmöglicher Transparenz für die notwendigen Lösungen vor Ort geworben werden muss“, erklärten Bernhard Daldrup und Dr. Tilman Walther-Sollich übereinstimmend. Pfarrer Möhl berichtete in diesem Zu­sammenhang von seinen Erfahrungen, die er besonders auch in der Arbeit des Lunch-Clubs Ahlen der evangelischen Kirche täglich macht. Alle Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass die von AfD und der soge­nannten PEGIDA betriebene Propaganda gegen Muslime und Flüchtlinge allgemein durch intensive Informationspolitik und Entlarvung der Hintermänner der Boden entzogen werden muss.

Weitere Themen waren die von Volker Alteheld befürchteten Kürzungen im Sozialbereich in den Kommunen, die sich in prekären Haushaltslagen befinden. Bernhard Daldrup und die Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass erläuterten, dass sowohl der Bund als auch das Land die Kommunen mit zusätzlichen Milliardenbeträgen unterstützen. Trotzdem sei das noch immer nicht ausreichend. Die Sozialdemokraten ver­suchen auf der Bundesebene noch weitere Mittel i. H. von 5 Milliarden Euro für die Kommunen bereit zu stel­len. Ein Problem sei, dass die Verteilung in der Regel nach dem „Gießkannenprinzip“ und nicht nach Bedürftig­keit erfolge. Pfarrer Markus Möhl berichtete aus Ahlen über Probleme bei der Bereitstellung von Kita-Plätzen für über dreijährige und die reduzierten Bestattungszeiten auf kommunalen Friedhöfen.             

Schließlich erläuterte Bernhard Daldrup noch den Stand des Gesetzgebungsverfah­rens zur Sterbehilfe. „Ich gehe davon aus, dass die Debatte noch während des gesamten nächsten Jahres laufen wird. Ich selbst habe mir noch keine abschließende Meinung gebildet und werde zu dieser Frage noch zu einer öffentlichen Diskussion einladen.“ Es schloss sich eine intensive Diskussion an, in der sowohl ethische als auch religiöse und rechtliche Aspekte einflossen. Einig waren sich alle in der Forderung, die Palliativmedizin deutlich auszubauen, damit sichergestellt werde, dass kein Mensch am Ende des Lebens unnötig Schmerzen erleidet.

Bildunterschrift

Von links nach rechts: Florian Westerwalbesloh, Thomas Dahlmann, Mechtild Bürsmeier-Nauert, Pfarrer Dr. Tilman Walther-Sollich, Pfarrer Markus Möhl, Volker Alteheld, Christiane Seitz-Dahlkamp, Wolfgang Stüker, Bernhard Daldrup MdB, Annette Watermann-Krass MdL, Aaron Fishbone, Franz-Ludwig Blömker

 

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