Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

EU-Agrarreform soll Impulse für ländliche Räume geben – Annette Watermann-Krass diskutiert mit Landwirten

Regionalpolitik

Thomas Schulze Fröhlich, Karl-Heinz Sandknop, Annette Watermann-Krass, Egbert Lammert, Bernd Marx

„Die Landwirtschaftspolitik muss auf den Strukturwandel reagieren und neu ausgerichtet werden.“ Annette Watermann-Krass stellte am Donnerstag bei der Diskussionsveranstaltung zur EU-Agrarreform im Hotel Eusterschulte in Wadersloh die Positionen der SPD vor. Zu der Veranstaltung hatten die Landtagsabgeordnete und der SPD-Ortverein Wadersloh die Vorsitzenden der drei landwirtschaftlichen Ortsverbände Wadersloh, Diestedde und Liesborn sowie interessierte Landwirte und Bürgerinnen und Bürger eingeladen.

SPD-Ortvereinsvorsitzender Bernd Marx machte in seiner Begrüßung deutlich, wie wichtig der fachliche Austausch in der Politik für eine konstruktive Weiterentwicklung der Förderprogramme sei. In der größten Flächengemeinde im Kreis Warendorf, in der 90 Prozent der Fläche landwirtschaftlich bewirtschaftet würden, böte sich dieser Austausch besonders an.

Landtagsabgeordnete Watermann-Krass führte zu Beginn mit einem kurzen Vortrag in die Planungen für die nächste Förderperiode der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP 2014-2020) der Europäischen Union ein. „Es geht uns hier um die Frage: was brauchen wir für die Stärkung des ländlichen Raums? Dabei spielt die Landwirtschaft eine große Rolle, wir dürfen den Blick aber nicht allein darauf richten“, so Watermann-Krass. Die bestehenden EU-Förderprogramme, für deren Umsetzung die Bundesländer zuständig sind, sollten besser miteinander verzahnt werden. Neben den Subventionen für die Landwirtschaft müssten Infrastruktur, Bildung und Gute Arbeit im Fokus der Förderung stehen. Nur so könne dem Strukturwandel im ländlichen Raum angemessen begegnet werden.

Die Vorsitzenden der landwirtschaftlichen Ortsverbände, Egbert Lammert, Thomas Schulze Fröhlich und Karl-Heinz Sandknop schilderten im Anschluss an den Einstiegsvortrag die Sorgen und Bedenken der Landwirte: die hohen Auflagen und der Bürokratieaufwand schadeten der Wettbewerbsfähigkeit der Landwirte. „Man bekommt den Eindruck, dass nur noch mit Erlassen regiert wird“, brachte Thomas Schulze Fröhlich den Frust der Landwirte auf den Punkt. Auch der Preisdruck, den globalisierte Handlungswege, Lebensmittelhandel und Verbraucherverhalten stetig erhöhten, wurde kontrovers diskutiert.

Watermann-Krass stellte zum Schluss fest: „Für die SPD ist die Entwicklung des ländlichen Raums ein wichtiges Thema und auch eine große Chance, da die Wertschöpfungskette in der Region groß ist.“

 
 

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