Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Es gibt noch viel zu tun – Daldrup und Watermann-Krass im Gespräch mit BUND

Umwelt

Clemens Haase, Harry Wagner und Hiltrud Brüggemann (BUND) im Gespräch mit Bernhard Daldrup und Annette Watermann-Krass

Gewässerschutz und Ausgleichsmaßnahmen waren zentrale Themen beim gemeinsamen Gespräch zwischen SPD und BUND. Annette Watermann-Krass, MdL und Bernhard Daldrup (SPD) diskutierten mit dem BUND-Kreisvorsitzenden Clemens Haase und den Vorstands-mitgliedern Harry Wagner und Hiltrud Brüggemann.

„Das Ziel, die Durchlässigkeit unserer Flüsse bis zum Jahr 2027 umzusetzen ist sehr ehrgeizig für den Kreis Warendorf“ sagte Hiltrud Brüggemann zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie. Das Hauptproblem sei die Akzeptanz der Anwohner. Es müsse bessere Anreize geben und mehr getan werden, um die notwendigen Flächen für die ökologische Optimierung der Flussläufe zu bekommen. Bernhard Daldrup verwies als Mitglied des Regionalrates Münster darauf, dass im Jahre 2012 über eine Millionen Euro an Fördermitteln in den Kreis Warendorf geflossen seien.
Die Beteiligten tauschten sich auch über den neuen Regionalplan aus. Seitens der Umweltschützer wurde deutlich, dass die Veränderungen vieler „Bereiche zum Schutz der Natur“ sehr kritisch gesehen werden.“
Ein weiteres Thema war die starke Nutzung unseres Naturraums. Die Intensivierung der Landwirtschaft beschleunigt den Verlust unserer Pflanzen und Tiere. Die immer frühere Mahd von Grünland und der zunehmende Maisanbau im Münsterland beschleunige diese Entwicklung immer mehr. „Wir müssen hier stärker entgegenwirken“, forderten die BUND-Mitglieder übereinstimmend.
Die Aufwertung vorhandener ökologischer Ausgleichsflächen für Eingriffe in Natur und Landschaft findet die Unterstützung des Umweltverbandes. Kritisch sahen alle Beteiligten, dass die Landwirtschaft immer stärker die Ackerrandstreifen beseitige. Besorgt zeigten sich die Umweltschützer über den Vertragsnaturschutz: viele Verträge liefen bald aus. Dieses Erfolgsmodell, das noch auf den früheren Umweltminister Klaus Matthiesen zurückgehe, müsse unbedingt fortgesetzt werden. Ausgleichsmaßnahmen seien nur von kurzer Dauer und Biotope oder Obstwiesen würden kaum gepflegt, bestätigte Harry Wagner. Zum Ende des Gesprächs waren sich die Teilnehmer einig, dass es gute Beispiele im Bereich Vertragsnaturschutz und Wasserkooperationen gebe. Annette Watermann-Krass machte aber auch deutlich: „Die Landwirtschaft muss ihren Beitrag leisten.“

 
 

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