Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Einladung von Karsten Koch nach Münster zum LWL – AG 60plus absolvierte umfangreiches Besuchsprogramm

Arbeitsgemeinschaften

Das Bild zeigt die Besuchergruppe im Landeshaus.

Münster/Kreis Warendorf. Auf Einladung von Karsten Koch, dem stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Fraktion beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und SPD-Abgeordneten aus dem Kreis Warendorf in der Landschaftsversammlung, dem sogenannten „Westfalen-Parlament“, waren in dieser Woche Mitglieder und Freunde der Arbeitsgemeinschaft 60plus im SPD-Kreisverband Warendorf nach Münster gekommen, um sich über die Tätigkeiten des LWL zu informieren.

Nach der Begrüßung durch Karsten Koch im Plenarsaal des Landeshauses erläuterte er den Besuchern ausführlich die Aufgaben der Behörde. „Der Landschaftsverband - das unbekannte Wesen“, so begann Karsten Koch seine Ausführungen, der damit deutlich machte, wie unbekannt doch bei vielen Bürgern die Arbeit des LWL in der breiten Öffentlichkeit ist. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe arbeitet als Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden.
Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 101 Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.
Ein außergewöhnliches, aber gleichwohl hoch interessantes Thema stellte LWL-Landesrat Tilmann Hollweg unter dem Titel „Maßregelvollzug in Westfalen-Lippe: Der Schutz der Allgemeinheit vor psychisch kranken und suchtkranken Straftätern“ vor. Die Besucher aus dem Kreis Warendorf waren geradezu erstaunt über die rechtliche und gesellschaftliche Brisanz dieser Problematik, für die der LWL als Aufgabenträger zuständig ist.
Ein aktueller Videofilm zeigte die verschiedenen Aufgaben des LWL auf. Mancher Besucher erkannte, dass er selbst schon Nutznießer dieser Leistungen gewesen ist oder aber ganz schnell werden kann, ohne dass es ihm bewusst geworden ist, welche Organisation hinter diesen Leistungen steht. Deutlich wurde auch, welcher hoher Kostenaufwand betrieben wird. So wendet der LWL zum Beispiel rund 65,2 Millionen Euro jährlich an Hilfen für Menschen mit Behinderungen im Kreis Warendorf auf. Das sind Zahlen und Fakten, die keinen unbeeindruckt ließen.
Nach so viel „Sozialem“ durften aber Kunst, Kultur und Geschichte nicht zu kurz kommen. Nach dem informativen Gedankenaustausch im Landeshaus besichtigten die Teilnehmer den Erbdrostenhof und die Clemenskirche, hervorragende Beispiele der Baukunst des Barockbaumeisters Johann Conrad Schlaun. Am Nachmittag stand schließlich nach einer Bootsfahrt auf dem Aasee ein Besuch des Mühlenhof-Freilichtmuseums Münster auf dem Programm. Der Kiepenkerl erklärte die Gebäude, die Bockwindmühle und das ländliche einfache Leben unserer Vorfahren in längst vergangener Zeit.
Die Gäste bedankten sich mit Werner Haverkemper, dem Kreisvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft 60plus, an der Spitze bei Karsten Koch für die Einladung nach Münster und die Organisation des sehr eindrucksvollen Besuchs in Münster.

Das Bild zeigt die Vertreter der Arbeitsgemeinschaft 60plus im SPD-Kreisverband Warendorf im Foyer des Landeshauses Münster. Ganz rechts der Einladende LWL-Abgeordnete Karsten Koch, ganz links LWL-Maßregelvollzugsdezernent Tillmann Hollweg.

 

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