Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Einheitliche Standards an Schulen wären schön

Schule und Bildung

Annette Watermann-Krass im Gespräch mit Alois Brinkkötter von der Fritz-Winter-Gesamtschule Ahlen 

 

 

Es war wie immer ein interessantes Gespräch: Die Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass sprach jetzt bei einem Besuch an der Fritz-Winter-Gesamtschule (FWG) mit Schulleiter Alois Brinkkötter. Inhalte des wiederholten gemeinsamen Austausches waren Schulsozialarbeit, Inklusion und gute Bildung.

Vor allem die Schulsozialarbeit interessierte die Abgeordnete. Eine in Vollzeit beschäftigte Sozialarbeiterin arbeitet an der FWG, eine weitere, finanziert durch den Förderverein, in Teilzeit. Eine tolle Sache, findet Watermann-Krass. Denn letztere weise einen türkischen Hintergrund auf und baue damit vor allem Vertrauen zu den Eltern mit Migrationshintergrund auf. Die Sozialarbeiterin würde gerne mehr Stunden an der Schule absolvieren. „Ich halte das für sinnvoll“, so Annette Watermann-Krass, „vor allem wegen ihres ethischen Hintergrundes und ihren Sprachkenntnissen.“ Immerhin haben ein Drittel der Schüler einen Migrationshintergrund.

Der Schulleiter stimmte Watermann-Krass zu und formulierte seinen Wunsch nach einheitlichen Standards an Schulen, vor allem im Bereich der Schulsozialarbeiter zur Unterstützung der Lehrkräfte.

Ein weiteres immer wieder aktuelles Thema ist die Umsetzung der Inklusion. Aktuell sind 54 Kinder der Fritz-Winter-Gesamtschule mit einem besonderen Förderbedarf an der Schule. "Wir haben etliche Förderpädagogen an unserer Schule, allerdings mit häufigem Wechsel. Wir brauchen für die Inklusion gute Teams mit unterschiedlichen Professionen. Nur dann kann die Inklusion gelingen“, forderte Alois Brinkkötter. Ein wichtiger Punkt dabei war der Wunsch der Schule nach einem besseren Nebenraumprogramm. Individuelle Förderung und Inklusion kann nur gelingen, wenn ein gutes Nebenraumprogramm vorhanden ist. Die Abgeordnete nahm diesen Wunsch mit in die nächste Gesprächsrunde beim Bürgermeister.

Es gibt im Gegenzug aber sehr viele Dinge, die gut laufen an der FWG. „Wir haben eine starke SV hier“, freut sich der Schulleiter. Es gebe viele AGs, in die die Schüler sich einbringen, z. B. der Oasenbau, der sich um alle Grünanlagen auf dem Schulgelände kümmert, die Streitschlichter-AG, der Sanitätsdienst oder die hauseigene Imkerei. Außerdem ist die Schule eine „Schule ohne Rassismus“. Die Bio-Mensa versorgt täglich viele Schüler zu guten Preisen, der Familien-Kalender der Schule verkauft sich gut. Durch diese Zusatzeinnahmen kann der Förderverein an der Schule mit seinen 1450 Schülern und 150 Lehrern etwas bewegen.

 

 
 

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