Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Ein Integrationsgarten für Flüchtlinge

Wahlkreis

Annette Watermann-Krass und Bernhard Daldrup im Gespräch mit den Kleingärtnern

 

Ein Integrationsgarten in Sendenhorst: Das ist das neue Projekt des Bezirksverbandes der Kleingärtner im Kreis Warendorf. Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass und der Bundestagsabgeordnete Bernhard Daldrup trafen die Kleingärtner jetzt zum Gespräch, um die ambitionierten Mitglieder bei ihrem Vorhaben zu unterstützen.

 

„Im vergangenen Jahr hatte sich ein Vermieter einer Parzelle, der auch eine Wohnung an eine syrische Familie vermietet hatte, auch um die Integration dieser Familie gekümmert“, berichtete Vorsitzender Rolf Rosendahl. „Dann ist er auf die Idee des Kleingartens gekommen und hat sich mit dem Vorstand des Sendenhorster Vereins in Verbindung gesetzt.“ Eine nicht genutzte Gartenparzelle wurde das Projekt der Familie, die diese dann bewirtschaftete und sich gut in die Kleingartenanlage integrierte. „Inzwischen ist die Familie allerdings umgezogen“, so Rosendahl, „deshalb steht die Gartenparzelle jetzt für den geplanten Integrationsgarten zur Verfügung.“

Bernhard Daldrup und Annette Watermann-Krass wollen beide nach einem Weg suchen, den Kleingärtnern Unterstützung zukommen zu lassen, um das Projekt voranzubringen und zu finanzieren. Es müsse sich in jedem Falle jemand aus dem Verein bereit erklären, für die Parzelle verantwortlich zu sein, der Verein müsse den Integrationsgarten betreuen. Ungeklärt sei jetzt, wer offiziell Pächter dieser Parzelle wird, wie der Versicherungsschutz geregelt sei, wenn den Flüchtlingen während der Arbeit in der Anlage mal ein Unfall passiert, und auch, wer für den Bau einer Gartenhütte aufkommt. Annette Watermann-Krass begrüßt das Projekt in ihrer Heimatstadt sehr und versprach, verschiedene Kontakte wie der Ehrenamtskoordinatorin in Sendenhorst oder der Kommunalen Integrationsstelle in Ahlen zu vermitteln.

Weitere Wünsche an die Landesebene sind generell mehr Fördermittel. Begrüßt wurde die Erhöhung für die Schulungsförderung, allerdings wurde der Wunsch geäußert für die Zukunft mehr Mittel für den investiven Bereich zur Förderung des Kleingartenwesens zu bekommen.  „Da Kleingärten Teil einer grünen Infrastruktur sind, sollte diese auch im Bereich des Eingriffs- und Ausgleichsmaßnahmen eine Rolle spielen“, erläuterte Bernhard Daldrup. Innerstädtische Grünflächen, Gärten und Gründächer oder grüne Wände, spielen im Hinblick auf den Klimawandel eine zunehmende Rolle. „Kleingärten müssen darin künftig mehr eingebunden werden“, ist Annette Watermann-Krass überzeugt.

 

 
 

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