Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Dokumentation sollte einfacher sein

Gesundheit

Annette Watermann-Krass im Gespräch mit dem Aktiva-Pflegezentrum Beckum

Der Pflegesektor in NRW leistet viel und bekommt wenig – so ist das Stimmungsbild. Daran soll dringend etwas getan werden. SPD-Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass hat daher das Gespräch mit dem Aktiva-Pflegezentrum in Beckum gesucht. Geschäftsführer Volker Drews und Leiter Martin Klein zeigten der Abgeordneten und dem ebenfalls anwesenden stellvertretenden Bürgermeister Rudolf Grothues auf, welche Punkte verbesserungsfähig sind.

Nach einem Rundgang durch das Pflegezentrum in der Annastraße sprach Martin Klein direkt an, was ihm auf der Seele brennt. „Bei der Generalausbildung stellen sich viele Fragen, was passiert dann mit der normalen Pflegeausbildung?“ wollte er wissen. Volker Drews merkte an, dass die Belastung der Pflegekräfte enorm ist. Seine Personalsituation sei aktuell gut, weil er eine seiner Einrichtungen geschlossen habe und diese Kräfte jetzt hier im Wohnheim einsetzen kann. „Aber gute Kräfte für die ambulante Pflege zu finden, ist schwierig.“

 „Pflege ist eine individuelle Herausforderung für die Betroffenen. Ziel muss es dabei sein, den Wunsch älterer Menschen, möglichst lange im gewohnten Umfeld zu leben und gleichzeitig eine ambulante und bedarfgerechte Pflegeinfrastruktur vorzuhalten“, so die Landtagsabgeordnete. Deshalb ist 2014 das Pflegestärkungsgesetz „GEPA NRW“ eingeführt worden.

 „Das Thema interessiert die Menschen nur, wenn sie oder jemand aus ihrer Familie selbst betroffen sind“, stelle Volker Drews fest. Martin Klein wünschte sich abschließend, dass der Beruf der AlternpflegerInnen mehr Anerkennung in der Gesellschaft und bei der starken Arbeitsbelastung im Wechseldienst höher bezahlt wird.  

Annette Watermann-Krass bedankte sich für den ehrlichen Austausch und stellte heraus, was im SPD-Wahlprogramm verankert ist. „Wir wollen ambulante und stationäre Leistungen stärker als bisher bedarfsgerecht im Quartier verbinden. Ambulant betreutes Wohnen, Seniorenwohngemeinschaften und Mehrgenerationenhäuser wollen wir stärker fördern. Die stationäre Pflege muss qualitativ verbessert werden und wir setzen uns dafür ein, dass der Pflegeberuf gerechter bezahlt, flexibler wahrnehmbar und mit mehr Aufstiegschancen versehen ist“.

 
 

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