Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Der Tod gehört zum Leben dazu – Watermann-Krass informiert sich über Hospizbewegung

Wahlkreis

Annette Watermann-Krass, Elke Sohst, Marlies Niermann, Gisela Oentrup, Johannes Horstmann, Erich Lange

Nachdem der letzte Besuch eine Weile zurück lag, traf sich nun die SPD-Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass wieder mit Vertreterinnen und Vertretern der Hospizbewegung im Kreis Warendorf. Zum Austausch über die Entwicklung der Hospizbewegung und aktuelle Herausforderungen kamen die Kreisvorsitzende Elke Sohst, die zweite Vorsitzende Marlies Niermann, Vorstandsmitglied Gislea Oentrup, Geschäftsführer Erich Lange und Koordinator Johannes Horstmann mit der Abgeordneten zum Gespräch zusammen.

Elke Sohst machte zu Beginn deutlich, dass sich seit der Gründung des Vereins 1993 und auch nach der Gründung des stationären Hospizes 2001 viel getan habe. So seien mittlerweile über 300 ehrenamtlich Aktive in der Hospizbewegung kreisweit engagiert. Die Ehrenamtler begleiten Sterbende und ihre Familien vor allem ambulant, das heißt zu Hause. „Die ambulante Begleitung ist nach wie vor weniger bekannt als das Hospiz“, erklärte Erich Lange, „Die meisten Menschen möchten aber zu Hause sterben, daher kommt der ambulanten Begleitung eine sehr wichtige Rolle zu.“ Johannes Horstmann wies darauf hin, dass die Zahl der Beratungsanfragen insgesamt zugenommen habe. Watermann-Krass dazu: „Es ist gut, dass die hier vorhandene Kompetenz von den Menschen so wahrgenommen wird.“

Die Landtagsabgeordnete erkundigte sich abschließend auch, ob im Verein politischer Handlungsbedarf gesehen werde: „Heutzutage hat man oft das Gefühl, dass Menschen am Ende ihres Lebens zu lange in Krankenhäusern verbleiben und nicht, wie oft gewünscht, zu Hause sterben können. Was braucht es, damit Menschen in Ruhe sterben können?“ Hier müsse es eine gesamtgesellschaftliche Diskussion geben, betonte Elke Sohst. „Nach wie vor ist das Gespräch über das Sterben und den Tod für viele Menschen ein Tabu. An dieser Stelle muss sich noch viel tun“, so die Vereinsvorsitzende. Dem stimmte Annette Watermann-Krass zu: „Der Tod gehört nun mal zum Leben dazu.“

 
 

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