Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Daldrup und Watermann-Krass informieren sich über Arbeit des Jobcenters

Allgemein

Zu einem Informationsgespräch mit der Spitze des Jobcenters trafen sich nun Annette Watermann-Krass, SPD-Landtagsabgeordnete, und Bernhard Daldrup, SPD-Bundestagsabgeordneter mit Amtsleiterin Petra Schreier und Martin Hanewinkel, Sachgebietsleiter im Jobcenter Kreis Warendorf. Kreisdirektor Dr. Heinz Börger nahm ebenfalls an dem Gespräch teil.

Minijobs, Leiharbeit, assistierte Ausbildung – eine große Vielfalt an Themen kam auf den Tisch. So erkundigte sich Annette Waterman-Krass nach den Bemühungen des Jobcenters, insbesondere Frauen aus Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu vermitteln. Petra Schreier berichtete von mehreren Ansätzen: „Gemeinsam mit den anderen Kreisen im Münsterland und der Stadt Münster führen wir eine ausführliche Studie zum Thema Minijobs durch. Hiervon erwarten wir weitere Erkenntnisse über die Gründe für die hohe Anzahl von Minijobbern und Minijobberinnen im Münsterland, mit denen wir dann auch unsere Angebote verbessern können. Außerdem bieten wir aber schon jetzt spezielle Beratung zum Thema und werben bei Arbeitgebern dafür, mehr sozialversicherungspflichtige Jobs zu schaffen.“ Dies begrüßte Bernhard Daldrup ausdrücklich. „Es ist wichtig, auch die Arbeitgeber immer wieder mit in die Pflicht zu nehmen, wenn es darum geht, Menschen in Arbeit zu bringen“, so Daldrup.

Assistierte Ausbildungen und Produktionsschulen bildeten einen weiteren Gesprächspunkt. „Was bieten wir jungen Menschen an, die im normalen dualen System nicht unterkommen oder Schwierigkeiten haben, sich zurecht zu finden?“, wollte Watermann-Krass wissen. Martin Hanewinkel erläuterte, dass das Jobcenter eine spezielle Zuständigkeit für das Thema Ausbildung eingerichtet habe, die sich insbesondere auch mit Angeboten für junge Menschen mit besonderem Förderbedarf auseinandersetzt. Watermann-Krass: „Es ist gut und richtig, junge Menschen hier so zu begleiten, dass sie eine nachhaltige Ausbildung erhalten können. Nur dann können wir einer Langzeitarbeitslosigkeit erfolgreich entgegenwirken.“

Auch die Leiharbeit wurde bei dem fachlichen Austausch zwischen Verwaltung und Landes- und Bundespolitik thematisiert. Man war sich einig, dass die Leiharbeit ein Weg auf dem Weg zu langfristiger Beschäftigung sein könnte. Gleichzeitig betonten alle Gesprächsteilnehmer, dass insbesondere junge Menschen zunächst in Ausbildung und nicht in Leiharbeitsverhältnisse vermittelt werden sollten. Alle Beteiligten stellten heraus, dass eine fundierte Ausbildung stets Vorrang vor Arbeit habe. Auch wurde deutlich, dass nach erfolgreicher Vermittlung eine Nachbetreuung im neuen Job in der Anfangszeit sehr hilfreich sei, um die neue Situation zu stabilisieren. Petra Schreier: „Wir sind froh, dass wir als Optionskommune hier die Möglichkeit haben, eigene Projekte zu entwickeln.“ Das freute auch die beiden politischen Gäste. „Es zeigt sich, dass es richtig war, den Kreis Warendorf zur Optionskommune zu machen. Es ist gut zu sehen, dass hier engagiert und effektiv an zentralen Herausforderungen wie Jugendarbeitslosigkeit oder Langzeitarbeitslosigkeit gearbeitet wird“, so Daldrup und Watermann-Krass. „Der Austausch mit dem Jobcenter ist für unsere politische Arbeit in Bund und Land sehr wertvoll“, betonten die beiden zum Schluss, dass sie diesen Austausch auch in Zukunft fortsetzen wollen.

 

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