Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Besuch der SPD im Grünen Zentrum

Allgemein

Im Mittelpunkt des Gesprächs zwischen den Abgeordneten Bernhard Daldrup und Annette Watermann-Krass (beide SPD) mit WLV-Kreisverbandsvorsitzenden Hermann-Josef Schulze-Zumloh und Kreisgeschäftsführer Dr. Matthias Quas standen aktuelle Probleme und Herausforderungen der Landwirtschaft. 

Ein wesentlicher Diskussionspunkt war die vorgesehene Novellierung der Düngeverordnung. Die Landwirtschaftsvertreter kritisierten den Entwurf der Düngeverordnung als zu bürokratisch. So sei insbesondere eine genaue und schriftliche Düngeplanung am Anfang des Jahres, wie im Verordnungsentwurf vorgesehen, kaum machbar und nicht sinnvoll. 

Wann und wie viel gedüngt werden müsse, hänge von vielen Faktoren, und nicht zuletzt vom Wetter ab. Herr Daldrup und Frau Watermann-Krass äußerten Verständnis für die schwierige Lage der Landwirte. Gleichzeitig machten sie aber auch deutlich, dass ein berechtigtes Interesse der Allgemeinheit darin bestehe, dass der Düngemitteleinsatz effektiv und möglichst gewässerschonend zu erfolgen habe. Einig waren sich hier alle Beteiligten, dass die Nitratkonzentration im Grundwasser nicht weiter steigen soll. Betont wurde dabei aber auch, dass Probleme konstruktiv und im gemeinsamen Dialog gelöst werden sollten. 

Bei der grundlegenden Diskussion um die zukünftige Ausrichtung der Landwirtschaft machte Herr Schulze-Zumloh deutlich, dass den Landwirten sehr daran gelegen sei, das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher weiter zu verbessern. So wurde insbesondere die Initiative Tierwohl, bei der Landwirte für die Haltung von Tieren unter bestimmten Voraussetzungen erhöhte Erzeugerpreise erhalten, diskutiert. Frau Watermann-Krass erklärte, dass mit diesem Instrument ein Schritt in die richtige Richtung gegangen werde. Generell forderte sie, dass für den Endverbraucher noch mehr Transparenz in Bezug auf Herkunft, Tierhaltungsform und Verarbeitung von Fleischwaren hergestellt werden müsse. Sie warb für einen offenen Dialog, der sich der kritischen Grundstimmung der Bevölkerung widmen solle. Um sich ein Bild von den aktuellen Entwicklungen in der heimischen Landwirtschaft machen zu können und den Austausch fortzusetzen, wurde vereinbart, in den kommenden Monaten einige Betrieb im Kreis Warendorf gemeinsam zu besuchen.

 

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