Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Ausbildung im Dualen System hat Zukunft - Watermann-Krass zu Besuch im Be-rufskolleg Beckum

Wahlkreis

Martin Groneick, Annette Watermann-Krass, Erwin Wekeiser

„Wir müssen bei Eltern und Kindern für die duale Ausbildung und das Handwerk werben.“ Gleich zu Beginn des Besuchs im Berufskolleg Beckum machte Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass deutlich, welchen Wert sie dem System der beruflichen Bildung in Deutschland beimisst. Im Gespräch mit Schulleiter Erwin Wekeiser und dem stellvertretenden Schulleiter Martin Groneick tauschte sich die SPD-Politikerin über die aktuellen Entwicklungen auf dem Ausbildungsmarkt und die Situation am Berufskolleg Beckum aus.

Erwin Wekeiser ging zunächst auf das Thema Inklusion ein: „Die Berufskollegs müssen hier in der Schulpolitik mehr mitgedacht werden. Auch bei uns gibt es Schülerinnen und Schüler mit speziellen Förderbedarfen. Zusätzliches Lehrpersonal, insbesondere mit sonderpädagogischer Ausbildung, bekommen wir aber nicht.“ Um diese jungen Menschen auf dem Weg in den Arbeitsmarkt unterstützen zu können brauche man auch an den Berufskolleg multiprofessionelle Teams, so der Schulleiter. Watermann-Krass nahm diese Anregung gern auf: „Es ist wichtig, dass wir beim Thema Inklusion nicht nur an die allgemeinbildenden Schulen denken. Gerade der Übergang von der Schule in den Beruf muss besonders ins Auge gefasst werden.“

Die Abgeordnete erkundigte sich auch über die Trends in den Ausbildungsberufen. Groneick und Wekeiser erläuterten, dass unterschiedliche Veränderungen zu beobachten seien. Der Demografische Wandel mache sich nach und nach bemerkbar und auch die Wünsche der jungen Menschen änderten sich. „Während das Interesse am kaufmännischen Bereich zunimmt, haben es Handwerksbetriebe immer schwerer, Auszubildende zu finden“, so Wekeiser. Watermann-Krass wies darauf hin, dass Weiterbildungs- und Aufstiegschancen, aber auch Gesundheitsprophylaxe einen höheren Stellenwert bekommen müsse: „Das könnte in klassischen Handwerksberufen, die auch körperlich anstrengend sind, helfen, Zukunftsperspektiven für junge Menschen aufzuzeigen."

Zum Schluss ging es um die Erzieherinnen-Ausbildung. Watermann-Krass fragte nach, welche Entwicklungen hier zum Tragen kämen: „Wir haben ja kürzlich das Kinderbildungsgesetz novelliert. In diesem Prozess wurde auch immer wieder deutlich, dass auch in der Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher die neuen Entwicklungen berücksichtigt werden müssen. Das betrifft zum Beispiel die alltagsintegrierte Sprachförderung oder aber auch musikalische und Bewegungsangebote. Wird hier in der Ausbildung bereits drauf eingegangen?“ Wekeiser machte deutlich, dass es viele gute Zusatzangebote in der Ausbildung gebe. So zum Beispiel im Bereich Naturwissenschaften und Bewegung. Auch musikalische Grundkenntnisse könnten erlernt werden.

Watermann-Krass lobte zum Ende des Gesprächs die gute Arbeit, die am Berufskolleg geleistet werde: „Hier werden junge Menschen gut auf die Arbeitswelt vorbereitet.“ Schulleiter Wekeiser bedankte sich für den Besuch der Abgeordneten. Den regelmäßigen Austausch wolle man zukünftig weiter fortsetzen.

 
 

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