Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Annette Watermann-Krass zum „Antrittsbesuch“ beim Bürgermeister

Wahlkreis

Dr. Alexander Berger, Annette Watermann-Krass und Gabi Duhme

Lebhaft kann Annette Watermann-Krass sich an die letzte Wahlnacht im Ahlener Rathaus entsinnen. „Ein Kopf-an-Kopf-Rennen über lange Zeit, so etwas Spannendes habe ich selten erlebt“, rief sich die SPD-Landtagsabgeordnete noch einmal die Bilder in Erinnerung, als sie Bürgermeister Dr. Alexander Berger nun zum ersten „offiziellen“ Kennenlernen im Rathaus empfing. Wenngleich sie sich am Abend des 27. September auch einen anderen Wahlausgang gewünscht hätte, so ist sie nun froh und dankbar, mit Dr. Berger jemand im Bürgermeisteramt zu wissen, dem es allein um das Wohl der Stadt Ahlen gehe. „Mir liegt daran, zu diesem Wohle mit Ihnen zusammen zu arbeiten“, versicherte die heimische Wahlkreisabgeordnete Ahlens Stadtoberhaupt Handreichung und Unterstützung, „wo immer es möglich und sinnvoll ist.“

Als wohl vordringlichste Aufgabe von Land und Kommunen gestalte sich derzeit die Unterbringung und Integration der zu uns geflüchteten Menschen, waren sich Dr. Berger und sein Gast aus dem Landtag einig. Die Städte stünden vor der Herausforderung, für die Neubürger Wohnraum zu schaffen, ohne dabei das soziale Gleichgewicht zu gefährden. „Niemand darf sich vernachlässigt fühlen“, formulierte Ahlens Bürgermeister und schloss sich der Überzeugung von Watermann-Krass an, dass nicht exklusiv für Flüchtlinge, sondern für alle Menschen bezahlbare Wohnungen gebaut werden müsse. Der von ihm eingerichtete Asyl-Planungsstab befasse sich zurzeit intensiv mit dieser Frage, sagte Dr. Berger.      

Um aus den zugewanderten Menschen Ahlener zu machen, müsse noch mehr für deren Integration geleistet werden. Bürgermeister und Abgeordnete wünschen sich, dass das Kommunale Integrationszentrum (KIZ) in der Ehrenamtsarbeit eine aktivere Rolle übernimmt. Das Aktionsprogramm „KommAn-NRW“ sei darauf ausgerichtet, kündigte Watermann-Krass an: „Das nordrhein-westfälische Integrationsministerium trägt mit dem Programm ab 2016 dazu bei, dass ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagierte Menschen noch stärker bei den anstehenden Integrationsaufgaben unterstützt werden.“

Bürgermeister Dr. Berger gab ferner seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Düsseldorfer Kontakte vor allem auf dem Feld der Städtebauförderung Ahlen helfen mögen. Annette Watermann-Krass, die von SPD-Ratsfraktionsvorsitzende Gabi Duhme zum Antrittsbesuch begleitet wurde, zollte der Stadt Ahlen Anerkennung für die wohlüberlegte Stadtentwicklungsplanung. Sie nehme interessiert war, „dass in Ahlen städtebaulich etwas passiert. Beispielhaft verwies sie auf die aktuellen Entwicklungen auf den früheren Riesenbeck- und Geringhoff-Brachen, die sich zu attraktiven Wohnquartieren wandelten. Realistisch seien insofern auch die Aussichten, „step-by-step“ Mittel für künftige Projekte zu akquirieren, „vorausgesetzt, die Größenordnungen sind bekannt.“

Unterstützung verdiene nach Ansicht von Watermann-Krass die Überlegung, das bestehende Rathaus zu einem Verwaltungs-, Kultur- und Bildungszentrum weiterzuentwickeln. Das Haus zu öffnen und andere Funktionen hineinzubringen böte auch Kulturschaffenden ganz neue Möglichkeiten, machten Dr. Berger und Duhme im Gespräch deutlich. „Ich habe den Ehrgeiz, das noch zu erleben“, gibt sich die Chefin der sozialdemokratischen Ratsfraktion entschlossen. Nach Schließung früherer Versammlungsstätten haben sie und der Bürgermeister erkannt, dass bestimmte kulturelle Bereiche abzusterben drohten. Zuletzt sei dies sichtbar geworden, nachdem das Kettelerhaus seinen Betrieb einstellte. „Wenn wir dies mit Unterstützung vom Land bis 2020 hinbekommen, ist viel erreicht“, verriet Duhme, was auf ihrem politischen Weihnachtswunschzettel in diesem Jahr ganz oben steht.

Text: Frank Merschhaus, Stadt Ahlen

 
 

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