Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Alles Käse zum Tag der Milch am 1. Juni - Annette Watermann-Krass auf dem Laakenhof

Umwelt

Alles Käse zum Tag der Milch – Annette Watermann-Krass besucht den Laakenhof

 

Am 1. Juni ist der weltweite der Tag der Milch – wenn es etwas gibt, das so geschätzt wird, dass es einen weltweiten Jahrestag bekommt, dann fragt man sich doch unwillkürlich, wieso es ausgerechnet die Milchbauern sind, die gerade um ihr Überleben kämpfen müssen. Unter 25 Cent ist der Preis pro Liter Milch gefallen. Die Bauern melken gegen ihren Ruin an und übersättigen den Milchmarkt damit noch mehr.

Annette Watermann-Krass besuchte jetzt anlässlich des Weltmilchtages den Laakenhof in Neubeckum und schaute sich an, wie es auch gehen kann.

 

 

Der kleine und vielseitige Biolandbetrieb mit 8 Mitarbeitern, die auch auf dem Hof leben, hat einige Standbeine. Zum Beispiel geben insgesamt 14 Kühe hier Milch, die komplett auf dem Laakenhof selbst verarbeitet wird: Entweder verkaufen sie die Milch im eigenen Hofladen oder sie machen Joghurt, Quark oder Käse daraus. Hilde Schiller lernte das Käsen auf der Alm und ist die Expertin für alle Fragen rund um das vielseitige Lebensmittel Milch. „Unser Vieh bekommt kein Kraftfutter und gibt deshalb weniger Milch“, erklärte die Käserin. „Pro Kuh sind das bei uns ungefähr 5000 Liter im Jahr. Konventionelle Kühe geben das Doppelte, nämlich 10.000 Liter. Aber wir wollen gerne bei dieser artgerechten Fütterung bleiben.“

Im Frühjahr fressen die Kühe Gras, im Winter Heu. Die Heufütterung bringt allerdings nicht so viel Ertrag. „Wir haben im Winter immer weniger Milch als im Sommer. Deshalb arbeiten wir im Sommer immer vor und schaffen Reserven durch Hartkäse“, so Hilde Schiller.

„Es findet auf dem Laakenhof eine andere Wertschöpfung statt“, ist Annette Watermann-Krass Meinung, „gerade in der Weiterverarbeitung der Milch ist Geld zu verdienen.“ Die Landtagsabgeordnete ist selbst mit der Landwirtschaft groß geworden und weist immer wieder darauf hin, wie wichtig Regionalität ist.

 

Das „Käseruheraum“ von Hilde Schiller war im Gespräch mit Annette Watermann-Krass die wichtigste Station. In zwei kleinen Räumen wird der weit über die Ortsgrenzen von Neubeckum beliebte Käse hergestellt. An drei Tagen in der Woche wird Käse gemacht, dies nimmt etwa einen Morgen Zeit in Anspruch. Einen weiteren halben Tag müssen die noch sehr weichen Laiber ruhen und von der Käserin gewendet werden, am nächsten Tag kommen sie in eine Lake und gehen dann in die Reifung. Ob Laakis, Münsterländer Spezial oder Beckumer Bergekäse – die Ideen gehen Hilde Schiller nie aus.

„Der Verkauf unserer Milchprodukte läuft sehr gut und trägt wesentlich zur Finanzierung unseres Hofprojektes bei“, so die Käsebäuerin.

Annette Watermann-Krass forderte zum Schluss, die derzeitige Krise bei den Milchbauern zu nutzen und endlich Möglichkeiten zu suchen, wie das Einkommen der hart arbeitenden Bauern für die Zukunft gesichert werden kann. „Auf jeden Fall muss die Milchmenge runter, damit sich der Preis wieder fängt. Angefangen von der Andienpflicht, bis zur Bonuszahlung der eigenen Molkerei zur Reduzierung der Menge muss gedacht und gehandelt werden.“

 
 

So erreichen Sie mich

Wahlkreisbüro

Willy-Brandt-Haus
Roonstr. 1 - 59229 Ahlen
Telefon: 02382/9144-50
Telefax: 02382/9144-70
E-Mail: info[at]watermann-krass.de
 

Bildergalerie

Bildergalerie

 

Mitglied werden

 

Video: Der Petitionsausschuss des Landtags NRW