Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Demografischer Wandel und Fortschritt

Bundespolitik


Franz Müntefering begrüßte seinen ehemaligen MdB-Kollegen Horst Jaunich beim SPD-Sonntagsgespräch

„Die Demokratie kennt keinen Schaukelstuhl“, sagte Franz Müntefering als er die ältere Generation aufforderte, sich weiter gesellschaftspolitisch zu engagieren. Der demografische Wandel stand im Mittelpunkt eines Sonntagsgespräches, zu dem Bernhard Daldrup für den SPD-Kreisverband und Gabi Duhme für den Stadtverband Ahlen in die Lohnhalle der ehemaligen Zeche eingeladen hatten.

Demografischen Wandel habe es zwar immer gegeben, allerdings habe sich Tempo und Umfang der Veränderungen des Bevölkerungsaufbaus verändert. Franz Müntefering machte in einem eindrucksvollen Referat deutlich, welche Gestaltungsmöglichkeiten es gibt.

„Ich glaube nicht, dass es richtig ist, die Generationen gegeneinander aufzustellen, weil es in der Wirklichkeit nicht so laufen wird. Auch die gesellschaftlichen Konflikte der Zukunft werden weiterhin zwischen Reich und Arm entlang der uns bekannten Linien gesellschaftlicher Auseinandersetzungen verlaufen.“, so Franz Müntefering.

In einem faktengespickten Vortrag machte der ehemalige Vizekanzler Deutschlands auf die Konsequenzen der Formel „Weniger, Älter, Bunter“ aufmerksam.

Angefangen von den notwendigen Investitionen in Bildung und Erziehung über die bessere Integration und Inklusion der verschiedenen Gruppen in der Gesellschaft bis zur Förderung von Fachkräften und ihrer angemessenen Bezahlung mit der Sicherung der unteren Lohngruppen durch Mindestlöhne, listete Franz Müntefering zahlreiche Handlungsfelder auf.

Sein Fazit lautet: Die Herausforderungen des demografischen Wandels annehmen und auf jeder Ebene Handlungsoptionen suchen, die es ermöglichen, auch in Zukunft unter den Bedingungen von Wohlstand gerecht zu leben. Er rief dazu auch die Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker auf, ihre lokalen Strategien zu entwickeln. Ebenso sei die Wirtschaft gefordert, sich den Herausforderungen zu stellen, wenn sie gute Fachkräfte in der Zukunft haben wolle. Dabei sei die Bewältigung der Aufgaben nicht nur eine Frage der Finanzen. Dennoch müssten auch die Finanzströme zukunftsfester gemacht werden und die Beteiligung hoher und höchster Einkommen in Deutschland verstärkt werden.

Die Veranstaltung gab auch Raum für eine breite Diskussion, an der sich viele der knapp 100 Besucher beteiligten.

 

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