Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

Der Frauentag am 8. März ist kein Feiertag - Kürzungen der Landesregierung im Sozialbereich sind ärgerlich und falsch

Unterbezirk

Der internationale Frauentag ist ein Tag für die Rechte der Frauen und eine humane, gleichberechtigte Gesellschaft. Als Frauen diesen Aktionstag vor 95 Jahren, am 8. März 1911, zum ersten Mal europaweit ausriefen, kämpften sie gegen eine ungleiche Behandlung und gegen schwere Fabrikarbeit unter menschenunwürdigen Bedingungen. "Auch wenn sich seitdem eine Menge getan hat, bleibt der Kampf gegen Diskriminierung und für Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt eine notwendige Aufgabe unserer Zeit." Darauf weist die SPD-Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass auch mit Blick auf die Situation im Kreis Warendorf hin.

Trotz hervorragender Qualifikation seien Frauen in unserer Region weiterhin unterdurchschnittlich erwerbstätig und verdienten bei gleicher oder gleichartiger Tätigkeit weniger als die Männer. "Bei allen Erfolgen der Frauenbewegung verstehe ich den 8. März nicht als einen Feiertag", so das Mitglied des Frau-enausschusses im nordrhein-westfälischen Landtag. Watermann-Krass wirbt daher ausdrücklich dafür, die Regionalstelle Frau und Beruf mit Sitz in Ahlen zukünftig zu erhalten. "Diese Einrichtung hat als Schnittstelle für die berufliche Beratung und Förderung von Frauen eine sehr wichtige Arbeit geleistet", so die Abgeordnete. Watermann-Krass weist daraufhin, dass die Regionalstelle nur noch bis zum Ende dieses Jahres mit EU-Mitteln finanziert wird. Die Landesregierung will in Zukunft derartige Projekte mit Ziel-II-Förderung

nicht mehr unterstützen.

Ganz erhebliche Sorgen bereiten der Abgeordneten körperliche und seelische Gewalt gegen Frauen, zu der auch Zwangsheirat und Ehrenmorde gehören. Umso ärgerlicher findet die SPD-Politikerin, dass die Landesregierung radikale Kürzungen in Bereichen vornimmt, von denen Frauen besonders betroffen sind. Neben den Frauenhäusern wie im Kreis Warendorf träfen die geplanten Spar-maßnahmen insbesondere Drogen-, Aids- und Krebsberatungsstellen. "Hier zerschlagen CDU und FDP etablierte Strukturen der Beratung und Begleitung, was die betroffenen Frauen bitter zu spüren bekommen. Einmal mehr wird deutlich: Die Landesregierung macht Einschnitte in das soziale Netz und spart bei Frauen und Kindern."

 

Homepage SPD-Kreisverband Warendorf

 

So erreichen Sie mich

Wahlkreisbüro

Willy-Brandt-Haus
Roonstr. 1 - 59229 Ahlen
Telefon: 02382/9144-50
Telefax: 02382/9144-70
E-Mail: info[at]watermann-krass.de
 

Bildergalerie

Bildergalerie

 

Mitglied werden

 

Video: Der Petitionsausschuss des Landtags NRW