Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass

16.01.2018 in Bundespolitik von SPD-Kreisverband Warendorf

SPD diskutiert Ergebnisse der Sondierungsgespräche leidenschaftlich, kontrovers, aber sachlich

 

„Der Souverän ist in der SPD immer noch das einzelne Mitglied. Nicht nur in Foren wie diesen, auch abschließend in einer eventuellen Abstimmung über einen Koalitionsvertrag werden wir alle als Mitglieder das letzte Wort haben“, betonte SPD-Kreisvorsitzender Bernhard Daldrup zum Schluss einer fast dreistündigen, leidenschaftlich, aber fair geführten Diskussion über die Ergebnisse der Sondierungsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD.

Gut hundert Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten von Jusos bis AG 60+, von wohlgesonnen bis hochgradig empört, waren der Einladung gefolgt, um ihre Meinungen und Forderungen sowohl an den Bundestagsabgeordneten als auch an die Delegierten für den Bundesparteitag zu richten.

 

09.01.2018 in Allgemein von SPD-Kreisverband Warendorf

SPD diskutiert Lage nach den Sondierungsgesprächen

 

Der SPD-Kreisverband lädt seine Mitglieder Meinungsaustusch über die aktuelle Lage nach den Sondierungsgesprächen mit der Union ein. Die Versammlung findet statt am Samstag, 13. Januar um 10 Uhr im Hotel Gasthaus „Waldmutter“, Hardt 6, 48324 Sendenhorst. Als Gesprächspartner stehen neben den Delegierten zum Bundesparteitag Christiane Seitz-Dahlkamp aus Sendenhorst und Karsten Koch aus Beckum auch der Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Bernhard Daldrup zur Verfügung. Interessierte sind herzlich willkommen.

 

28.12.2017 in Bundespolitik von SPD-Kreisverband Warendorf

Kosten der Flüchtlingsunterbringung: Daldrup unterstützt Forderung des Kreises

 

SPD-Abgeordneter antwortet Landrat

Kreis Warendorf. Landrat Olaf Gericke fordert auch die Hilfe von Politikern anderer Ebenen ein, wenn es um die Unterstützung der Beschlüsse des Kreises Warendorf geht. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Bernhard Daldrup antwortete dem Landrat auf dessen Forderung, die Weitergabe der Integrationspauschale des Bundes an die Kommunen sicherzustellen. Daldrup schreibt:

„Die Bereitstellung der Integrationspauschale seitens des Bundes war klar mit der Erwartung verbunden, mit diesen Mitteln den Kommunen bei der Integration der Flüchtlinge unbürokratisch schnelle Hilfe zukommen zu lassen. Die Fraktionen der damaligen Opposition und heutigen Landesregierung hatten sich ebenfalls klar positioniert und die Weiterleitung, teils — wie die CDU — sogar die vollständige und sofortige Weiterleitung gefordert und in ihrem Wahlprogramm versprochen. Dass sich davon nichts im Landeshaushalt 2018 wiederfindet, muss als ein klarer Wortbruch bezeichnet werden.“

 

11.12.2017 in Bundespolitik von SPD-Kreisverband Warendorf

SPD zufrieden mit Parteitagsergebnissen

 

„Geschafft. Am Ende des dreitägigen SPD-Bundesparteitages hat die SPD für eine vorläufige Klärung über ihr weiteres Vorgehen gesorgt. Es gibt einen mit sehr breiter Mehrheit beschlossenen Antrag mit vielen inhaltlichen Anforderungen zu ergebnisoffenen Gesprächen“, so resümierte der SPD-Kreisvorsitzende Bernhard Daldrup die Ergebnisse des Bundesparteitags der SPD in Berlin. Die Delegierten des SPD-Kreisverbands Warendorf waren Anne Claßen aus Wadersloh und Karsten Koch aus Beckum. Daldrup nahm als Vertreter der SPD-Bundestagsfraktion mit beratender Stimme am Parteitag im City-Cube Berlin teil.

Nach einer ausführlichen und fairen Diskussion hat sich eine sehr breite Mehrheit für ergebnisoffene Gespräche zur Regierungsbildung ausgesprochen. Nun gilt es auszuloten, ob in den Gesprächen mit der Union substantielle Verbesserungen für das Land erreicht werden können. „Auch wenn viele Skeptiker es immer schon vorher besser wissen, sage ich: gebt den Verhandlern die Chance, diese Gespräche zu führen, denn nicht die SPD, sondern die anderen Parteien haben dieses Land in die Sackgasse geführt“, meinte Daldrup. Der Parteitag hat mit der Wahl des Bundesvorstands auch personelle Klarheit geschaffen. Schließlich sind zahlreiche Anträge zur Erneuerung der SPD behandelt und beschlossen worden. Die SPD im Kreis Warendorf wird die weitere Entwicklung kritisch begleiten und die Mitglieder zu weiteren Gesprächen einladen. Vor Aufnahme etwaiger weiterer Verhandlungen wird erneut ein Bundesparteitag einberufen, um über die weiteren Schritte zu entscheiden.

 

11.12.2017 in Reden

Insektensterben: Landesregierung muss Maßnahmen ergreifen

 

Nach einer Studie des Wissenschaftsjournals PLOS ONE ist die Zahl der Insekten in den vergangenen 30 Jahren um 75 Prozent geschrumpft. Dieser Schwund bedroht die Pflanzen- und Artenvielfalt in Deutschland und NRW. Die Landesregierung ist dringend gefordert einen wirksamen Maßnahmenkatalog gegen das Insektensterben zu erarbeiten.

In der vergangenen Woche sprach ich dazu vor dem Landtag. Meine Rede können Sie hier nachlesen: 

 

Plenarrede der SPD-Landtagsabgeordneten Annette Watermann-Krass

NRW muss Forschungen zum Erhalt der Insektenvielfalt ausbauen und den

Dialog von Wissenschaft, Landnutzern und Naturschutz fördern

- Es gilt das gesprochene Wort –

 

Anrede,

 

Vor unser aller Augen vollzieht sich hierzulande gerade eine ökologische

Katastrophe. Das Verschwinden unserer Insekten und der damit verbundene

Rückgang unserer Feldvögel. Welche weit reichenden Folgen das insgesamt für die

Artenvielfalt und unser Ökosystem hat, liegen auf der Hand. Biene und Co. sind als

Bestäuber von Blüte zu Blüte unterwegs. Wenn diese Insekten fehlen, ist unsere

landwirtschaftliche Produktion bedroht und letztendlich die Lebensgrundlage der

Menschen. Diese Auswirkungen sehen wir bereits in China, dort müssen die

Obstbäume von Menschenhand bestäubt werden.

 

Aber zu den Fakten:

In der Langzeitstudie über 27 Jahren hat der Entomologische Verein Krefeld in

deutschen Naturschutzgebieten fliegende Insekten in speziellen Fallen gefangen und

gewogen. Etliche Schutzgebiete davon lagen in NRW. Das Ergebnis ist

erschreckend: Seit 1989 haben wir über drei Viertel der Insektenmasse verloren. Wir

haben einen Biomasserückgang – einen Rückgang von Insekten von bis zu 75

Prozent. Wie gesagt: Die Erkenntnis bezieht sich auf Naturschutzgebiete. Wie hoch

mag der Rückgang der Insekten in der intensiven Agrarlandschaft sein?

 

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